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Rhein-Kreis Neuss
Workshop zeigt Chancen von Integration auf

Rhein-Kreis Neuss. Rund 50 Teilnehmer haben am Workshop "Betriebliche Integration von Flüchtlingen und Migranten", den die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein mit der Kreiswirtschaftsförderung angeboten hat, teilgenommen. Dabei regte Alexander Scheitza, Diplom-Psychologe und geschäftsführender Vorstand des Kölner Instituts für Interkulturelle Kompetenz (KIIK), die Besucher zum Mitmachen an. Unter dem Titel "Flüchtlinge als Arbeitnehmer - Interkulturelle Kompetenzen bei der betrieblichen Integration von Flüchtlingen und Migranten" erfuhren sie unter anderem, was kulturelle Kompetenz ausmacht.

Kreisdirektor Dirk Brügge betonte bei seiner Begrüßung, dass Flüchtlinge für die Wirtschaft eine große Chance sein können. Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung erwirtschafte ein Flüchtling nach fünf bis sieben Jahren mehr, als er den Staat koste. "Es liegt in unserer Hand, eine gemeinsame Zukunft zu gestalten", erklärte er. IHK-Geschäftsführerin Petra Pigerl-Radtke betonte: "Die Einstellung von Flüchtlingen muss gut bedacht und geplant sein." Pigerl-Radtke warb für die Willkommenslotsen der IHK, die bei diesem Prozess helfen.

Scheitza erarbeitete gemeinsam mit den Workshop-Teilnehmern sieben Punkte, die für die interkulturelle Kompetenz bei der betrieblichen Integration wichtig sind. Ein Baustein für eine erfolgreiche betriebliche Integration sei die interkulturelle Kompetenz auf der Organisationsebene. "Sie müssen die Belegschaft mitnehmen und erklären, warum Sie Menschen mit einem anderen kulturellen Hintergrund in den Betrieb integrieren wollen."

Quelle: NGZ
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