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Rheinberg
103 Jahre alt - und weiter lebensfroh

Rheinberg. Else Amendt feierte gestern im Rheinberger St.-Thekla-Altenheim Geburtstag. Von Sassan Dastkutah

Am 9. Juni 1913, also noch vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs, wurde Else Amendt (geborene Bischof) in Gelsenkirchen auf der Schalker Straße 81 geboren. Gestern feierte sie im St.-Thekla-Haus am Rheinberger Stadtpark ihren 103. Geburtstag. Bürgermeister Frank Tatzel und Ortsvorsteher Heinz-Willi Coopmann ließen es sich nicht nehmen und gratulierten dem sympathischen Geburtstagskind persönlich.

Else Amendt sprudelte förmlich vor Freude über, lachte und strahlte. "Überraschung, Überraschung", sagte sie gerührt. Besonders freute sie sich über den Besuch ihrer Verwandten. "Familie ist unserer Mutter sehr wichtig", unterstrichen ihre Söhne Gerhard und Werner. Gerhard Amendt fügte hinzu: "Wir haben uns immer Allerheiligen getroffen, meine Mutter machte Hering und Muscheln. Das war eine schöne Tradition."

Auch die Reibe- und Pfannekuchen ihrer Mutter liebten die beiden Söhne. Bevor Else Amendt 2006 nach Rheinberg gezogen war, hatte sie in Duisburg-Homberg gelebt. Die gebürtige Gelsenkirchenerin ist Mutter zweier Kinder, Oma zweier Enkelkinder und Uroma von drei Urenkeln. Else Amendt ist gelernte Verkäuferin. Neben dem Beruf und der Familie hatte sie auch viele Hobbys wie Schützenfeste. Sie war sogar 1933 Schützenkönigin.

Auch ehrenamtliches Engagement war ihr wichtig. 71 Jahre war sie Mitglied in der Katholischen Frauengemeinschaft und engagierte sich dort ehrenamtlich.

Auch mit 103 Jahren ist die sympathische Seniorin aktiv, singt gerne und macht regelmäßig Gymnastik, wie die Leiterin des St.-Thekla-Altenheims, Ute Elsner, verriet.

Quelle: RP
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