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Rheinberg
70. Geburtstag: Budberger Sportverein in bester Feierlaune

Rheinberg: 70. Geburtstag: Budberger Sportverein in bester Feierlaune
Brigitta Schmidt, Erzieherin aus dem Kindergarten, kümmert sich beim Familienfest um die Kinder. FOTO: RP-Fotos (2). Armin Fischer
Rheinberg. Großes Familienfest auf der SV-Sportanlage. Der Verein stehe für Gemeinschaft und Verlässlichkeit, sagte Vorsitzender Peter Houcken. Von Sabine Hannemann

Der SV Budberg feierte zum 70-jährigen Bestehen ein großes Familienfest auf seiner Sportanlage. Ab dem Nachmittag herrschte ein Kommen und Gehen. Die Spielfelder lagen unter Dauerbeschlag, schließlich lag es im Interesse der Aktiven der jeweiligen Abteilungen, den Besuchern die sportliche Vielfalt des fast 5000 Mitglieder starken Vereins (inklusive Schwimmabteilung) zu zeigen. Die Feier geht als gelungenes Familienfest mit Spiel und Aktion in die Chronik eingehen.

An langen Tischen trafen sich alte Bekannte wieder und fanden Gelegenheit, über alte Zeiten zu reden. Petrus schien ein Herz für die Budberger zu haben. Entgegen der Wettervorhersagen wurde der Nachmittag von Sonne "satt" verwöhnt. Gegen Abend wurde es dann nochmals offiziell und steuerte einem festlichen Höhepunkt entgegen. Die "alten Recken", sprich die Männer der ersten Stunde, erhielten ihre Ehrenurkunden für 70-jährige Vereinstreue. Passend dazu erklang die bekannte "Happy Birthday"-Hymne. Vorsitzender Dr. Peter Houcken lud zu einem geschichtsträchtigen Rückblick ein, erinnerte an die Gründungsmitglieder, die zum 1. April 1946 den SV Budberg auf den Weg brachten und das mit Erfolg über Jahrzehnte. "Jeder hat in Budberg mit dem SV Budberg etwas zu tun", so Houcken. Damals ließen sich bei ihrem sportlichen Engagement die Gründungsmitglieder von prinzipiellen Gedanken leiten. Der SV Budberg sollte Quelle der Gesundung sein, neuen Lebensmut nach den Kriegsjahren geben und vor allem gähnende Leere vertreiben. 65 Interessierte traten damals an: 64 Halbwüchsige und ein Vollerwachsener über 21 Jahre, wie es in den Vereinsunterlagen heißt. Die Vereinigung der Halbwüchsigen erwies in vielerlei Hinsicht sich als Glücksgriff, "so dass wir heute noch so viele Gründungsmitglieder in unseren Reihen haben", so Houcken weiter. In der Nähe der alten Mühle fanden die ersten Fußballspiele statt. Wie ein roter Faden zieht sich das Engagement der Vereinsmitglieder und Budberger für ihren SV durch die Geschichte. "In einer Zeit, in der die Budberger auch ihre eigene Existenz aufbauten", so der Vereinsvorsitzende. In den nachfolgenden Jahren kamen die verschiedenen Abteilungen hinzu, die bis heute ihre Eigenständigkeit bewahrt haben. Der SV Budberg baute nach und nach die verschiedenen Spielstätten auf, zum vorläufigen Höhepunkt gehört ohne Zweifel das schmucke Vereinsheim im Scania-Sportpark mit Kunstrasenplätzen.

Diese jungen Herren versuchten sich beim Jubiläum im Tennisfußball - eine Kombination aus zwei Sportarten. FOTO: Armin Fischer

"Der Verein ist so wie er ist", so Houcken. Das Lebenswerk der Altvorderen bleibt bis heute eine Schmiede der Tugenden wie Gemeinschaft und Verlässlichkeit und Ort, an dem Grundeinstellung zum Leben Vorrang haben. "Aus Gemeinschaft wird Kameradschaft und Freundschaft. Oftmals finden sich Freunde fürs Leben", so Houcken. Zu den Gratulanten gehörten Landtagsabgeordnete Marie Luise Fasse (MdL) und Uli Hecker, Vorsitzender des Stadtsportverbandes, Sportausschussvorsitzende Claudia von Parzotka-Lipinski wie auch Jakob Kremers, Ehrenamtsbeauftragter im Fußballkreis Moers. In ihren Glückwünschen stellten sie die außerordentliche Leistung und das Ehrenamt des SV Budbergs in den Mittelpunkt.

Quelle: RP
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