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Alpen

Alpen. Bei einem sonnenverwöhnten Herbstsonntag informierte in Alpen auf dem Adenauerplatz die Deutsche Glasfaser über die Möglichkeit eines schnellen Internets. Der Zuspruch war entsprechend, denn Fragen zu dem Thema Datenautobahn tauchen immer wieder auf, bevor die entsprechenden Vorverträge unterschrieben werden. "Die Fragen konzentrieren sich größtenteils auf den Hausübergang und den Router", so Nico Knuever, Mitarbeiter des Unternehmens. "Wir erleben eine sehr informierte Bevölkerung." Schon vor dem eigentlichen gestrigen Aktionstag im Herzen kamen die Besucher, um nochmals letzte Infos zu erfragen. Möglicherweise hatte die Zeitumstellung für den früheren regen Besucherandrang gesorgt. Von Sabine Hannemann

Ratsfrau Angelika Surer (CDU) ist überzeugt von den Vorteilen, die die Datenautobahn für das Alpener Gebiet bringen wird. "Auch als Ratsmitglied gehe ich mit gutem Beispiel voran", so Angelika Surer. Dass Bürger nochmals nachfragen, Aspekte wie bereits bestehende hauseigene Vernetzung ansprechen, ist für sie nachvollziehbar. "Ich habe auf eine Beratung vor Ort gesetzt und mir erklären lassen, wie das Faserkabel zu mir ins Haus kommt", so Surer. Karl Hofmann, Mitglied der IG Glasfaser Alpen setzt auf die praktische Demonstration. "Ich bin überzeugt davon, wir werden ein tolles Netz bekommen." Drei Millionen Euro will die Deutsche Glasfaser vor Ort investieren. Als Kerngebiet mit 40 prozentiger Beteiligung gelten Alpen und Menzelen-West mit 2200 Einwohnern. Bis Freitag lag die Quote bei rund 20 Prozent. Hofmann: "Die Hälfte ist geschafft. Mit 880 Vorverträgen hätten wir für Alpen 40 Prozent-Marke erreicht." Stichtag ist am heutigen Montag.

(sabi)
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