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Alpen
Alpener helfen bei der Tour de France

Alpener helfen bei der Tour de France 2017
Vier Mitglieder der Laufgemeinschaft Alpen helfen bei der Tour de France in Düsseldorf: Ekkehart Kirchner, Jürgen und Marlies Buhl und Herbert Oymann (von links auf dem Alpener Sportplatz). FOTO: : Schulze
Alpen. Es ist das weltgrößte Radsportereignis und das Mega-Event des Jahres in Nordrhein-Westfalen: Am Wochenende startet die Tour de France erstmals in Düsseldorf. Erwartet werden rund eine Million Zuschauer. Von Nicole Maibusch

Teil des Spektakels sind fünf Mitglieder der Laufgemeinschaft (LG) Alpen. Sie gehören zu den rund 2000 freiwilligen Helfern, die in verschiedenen Bereichen wie Gästebetreuung oder Streckensicherung die Durchführung der Sportveranstaltung unterstützen.

"Das wird geil", ist sich LG-Vorsitzender Herbert Oymann sicher. Gemeinsam mit Jürgen und Marlies Buhl sowie Ekkehard Kirchner und Michael Busch hatte er sich online als Volunteer beworben; vor rund acht Wochen kam die Zusage.

Kurz vor dem Tourstart steigt nun bei den Alpener Freizeitsportlern langsam der Puls, alle sind gespannt wie eine Fahrradkette. "Hautnah dabei zu sein, wie etwa 200 Radprofis an einem vorbeirasen - das wird für alle unvergesslich", freut sich Oymann, der am Sonntag ab 10 Uhr als Sicherungsposten unübersehbar auf der St.-Franziskus-Straße stehen wird.

Mit T-Shirt, Warnweste, Flagge und Trillerpfeife ausgestattet wird der 68-Jährige dafür sorgen, dass keiner der Radsportler auf die dort befindliche Verkehrsinsel auffährt und sich verletzt. Seinen Einsatzort hat sich der ehemalige Lemken-Personalchef übrigens schon angeschaut. Mit einem Foto hat er sich in der Landeshauptstadt auf die Suche nach "seiner" Verkehrsinsel begeben und dabei ein junges Pärchen angesprochen.

Witziger Zufall: "Das Paar wohnt gleich nebenan und hat mir angeboten, bei ihnen Pause zu machen", freut sich Herbert Oymann über den positiven Zuspruch und die Unterstützung aus der Bevölkerung.

Jürgen und Marlies Buhl sowie Ekkehard Kirchner und Michael Busch kümmern sich an anderer Stelle im Stadtgebiet um die allgemeine Sicherheit der Zuschauer an der Strecke. Sie sind auch am Samstag schon im Einsatz. Bei einer Schulung haben die Alpener wie alle Tour-Helfer wichtige Verhaltensmaßregeln mit an die Hand bekommen.

"Wir leisten als Repräsentanten der Tour einen Beitrag zur Sicherheit", so Oymann. Das heißt: Stets Ruhe bewahren und freundlich bleiben, ist oberstes Gebot. Natürlich schwinge bei einer solchen Großveranstaltung immer der Gedanke an mögliche Anschläge mit, gibt der LG-Vorsitzende zu.

Doch davon wolle er sich nicht einschränken lassen. "Ich möchte - wie sicher alle Beteiligten - eine tolle Sportveranstaltung erleben", betont Oymann. Und die sei im Übrigen von etwa 23 .000 Polizeikräften gesichert.

Quelle: RP
 
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