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Alpen
Alpens Stadtumbau kann beginnen - halbe Millionen Euro ist da

Alpen. Die Umgestaltung des Alpener Ortskerns zahlt zur Hälfte das Land. Begonnen wird im Herbst rund ums Rathaus. Dann ist die "Neue Mitte" an der Reihe.

Der im Frühjahr im Rheinberger Stadthaus vom RVR-Fachausschuss zugesicherte Förderbescheid des Landes für den Stadtumbau in Alpen ist inzwischen im Rathaus eingetroffen. Eine halbe Million Euro liegt dafür auf dem Tisch. Die Gemeinde muss noch einmal die Hälfte drauf legen, um die ersten Schritte des groß angelegten Dorferneuerungsprojekts gehen zu können.

Damit steht dem Einstieg in die Maßnahmen nach den Plänen des Büros Feelix/De Zwarte Hond nichts mehr im Wege. Die Niederländer hatten bekanntlich im vorigen Jahr den Architektenwettstreit gewonnen, der weit über die Gemeindegrenzen hinaus große Beachtung gefunden hat. Erster konkreter Umsetzungsschritt ist die Umgestaltung des Rathausumfeldes, die nach Möglichkeit noch im Herbst in Angriff genommen werden soll. Mobile Grünelemente waren ein zentraler Bestandteil bei der Präsentation des Konzeptes für diesen Bereich. Der reicht über die Rathausstraße hinaus auf den kleinen Platz mit dem alten Brunnen auf dem Weg zum Edeka-Markt.

Das Herzstück des Umbauprojektes steht für das kommende Jahr auf dem Umsetzungsplan. Dann soll die Burgstraße in Höhe der Sparkasse zur schmucken "Neuen Mitte" so umgestaltet werden, dass die Aufenthaltsqualität im Ortskern deutlich angehoben wird. Da geht's auch um die "Möblierung des örtlichen Wohnzimmers".

Das heißt Bänke, Laternen, Abfallbehälter oder Fahrradständer müssen ausgesucht werden. Eine schwierige Aufgabe. Über Geschmack lässt sich erfahrungsgemäß schlecht streiten.

Nach Angaben von Volker Schlicht vom Fachbereich Planung und von Stadtplaner Lyhme hat das Büro Felix /De Zwarte seine visualisierten Vorschläge inzwischen im Rathaus vorgestellt.

Auch die Fraktionschefs konnten sich bereits ein vorläufiges Bild machen, wie Alpen im Kern künftig aussehen soll. Doch ohne die Bürger soll nichts gehen. Bevor die Politik entscheidet, sollen nach der politischen Sommerpause die Ideen mit alternativen Vorschlägen in Bürgerversammlungen vorgestellt werden. Die Alpener sollen ihre Meinung sagen. Dann geht's in die Ausschüsse und abschließend in den Rat.

(bp)
 
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