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Rheinberg
Am "Laakmann's Eck" wird die Gemeinschaft gepflegt

Rheinberg: Am "Laakmann's Eck" wird die Gemeinschaft gepflegt
Die Pumpengemeinschaft "Laakmann's Eck" besteht seit 40 Jahren. Aktuell sind rund 50 Personen in der Pumpennachbarschaft vertreten. FOTO: Ostermann
Rheinberg. 40 Jahre Pumpengemeinschaft "Laakmann's Eck" an der Ecke Drüpter- und Büdericher Straße feierten die Mitglieder am Wochenende in Borth. An die Gründungsidee kann sich der erste Pumpenmeister Kurt Kammer noch gut erinnern.

1975 feierten Willi und Hermine Hochgreef Silberne Hochzeit, und zu fortgeschrittener Stunde wurde die Idee einer Pumpennachbarschaft geboren. "Überall gab es Pumpennachbarschaften, warum nicht auch bei uns", erinnert sich der heute fast 90-Jährige. "Wir haben dann spontan diese Idee umgesetzt."

Handwerker wie Karl Heinz kreierten nach altem Vorbild die Pumpe, die bei Laakmanns ans Haus montiert wurde. Kurt Kammer blickt auf vier Jahrzehnte Pumpennachbarschaft mit Stolz zurück. Akribisch hat der ehemalige Schulleiter der Hauptschule sowohl die Schulchronik geführt, wie auch in Bild und Schrift die Chronik der Pumpennachbarschaft.

Er ist sich sicher, "dass unsere Pumpennachbarschaft Bestand haben wird." Kurt Kammer ist insgesamt dreimal Pumpenmeister gewesen. Aktuell ist es sein Schwiegersohn Manfred Tenié. "Wir pflegen mit unserer Pumpennachbarschaft unseren dörflichen Charakter und damit ein Stück Heimat", sagt der amtierende Pumpenmeister.

Aktuell sind rund 50 Personen in der Pumpennachbarschaft vertreten, die als verbindendes Element innerhalb der Generationen gilt. Die Mitgliedschaft innerhalb der Nachbarschaft ist freiwillig. "Von den damaligen Gründern haben sich oft die Kinder beteiligt. Wir sind eine gewachsene Gemeinschaft, die zusammen hält, aber immer noch Platz für neue Nachbarn hat."

So genannte Neuzugänge in dem Sprengel sind beispielsweise Jens und Nicole Förster. Jedes Jahr feiert die Pumpennachbarschaft ihr Fest auf dem Hof von Werner und Stephanie Joosten, diesmal aufgrund des besonderen Datums bis spät in die Nacht. Geehrt wurde der letzte Pumpenmeister Friedhelm Elbers, der sein Amt an Manfred Tenié übergab. Erinnert wurde an noch aktive Gründungsmitglieder wie Kurt und Erni Kammer, Norbert und Anni Aldenhoff, Dieter und Marlies Schött, Lieselotte Elbers, Christel Heinz, Aloys und Inge Laakmann. Geehrt wurden für 30 Jahre: Franz und Christel Trapp, Friedhelm und Ursula Elbers, Werner und Stephanie Joosten.

(sabi)
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