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Rheinberg
Amplonius-Bronzetafel sieht aus wie neu

Rheinberg. Aus den Protokollbüchern der Stadt Rheinberg geht hervor, dass am 11. Juni 1949 das 500-jährige Bestehen des Rheinberger Rathauses gefeiert wurde. Nach einem Festgottesdienst wurde die Gedenktafel für Amplonius Rating de Berka in der Underbergstraße enthüllt. Nachmittags gab es eine öffentliche Festsitzung der Stadtverordneten im Alten Rathaus. Am Abend wurde eine große öffentliche Festversammlung mit einer Festrede des Historikers der Stadt, Prälat Dr. Aloys Wittrup gehalten. Am selben Tage bekam Wittrup die Ehrenbürgerwürde verliehen.

Erstellt wurde die Gedenktafel von dem Künstler, Bildhauer und Grafiker Leo Feltes. Er hat durch seine vielseitigen Kunstwerke mehrere Jahrzehnte an der Gestaltung des Rheinberger Stadtbildes mitgewirkt. Seine Spuren sind in Form von Plastiken und Reliefs an zahlreichen Plätzen im öffentlichen Raum und an sakralen Gebäuden und Denkmälern in und außerhalb Rheinbergs sichtbar. Der Rheinberger Marktbrunnen aus Basalt und Bronze prägt seit seiner Erbauung 1987 das Stadtbild im Herzen der Stadt. Die 68 Jahre alte Bronzetafel war inzwischen durch witterungsbedingte Einflüsse stark angelaufen und unansehnlich geworden. Das Stadtmarketing ist der Ansicht, dass solch eine Infotafel für Tagestouristen und Hotelgäste, die gerne auf eigene Faust die Stadt erkunden möchten, gut leserlich sein sollte.

Auch bei Stadtführungen, die unweigerlich am Geburtshaus von Amplonius vorbeiführen, stellte diese Tafel kein attraktives Erscheinungsbild mehr dar. Deshalb beauftragte das Stadtmarketing Rheinberg den Steinmetz- und Bildhauermeisterbetrieb Heinz-Dieter und Andre Knop mit einer Überarbeitung der Bronzetafel. Die Kosten dafür belaufen sich im vierstelligen Bereich. Der Stadtmarketing-Beirat, der bei der Stadt Rheinberg angesiedelt ist, hat sich zur Hälfte an den Kosten beteiligt.

Quelle: RP
 
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