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Alpen
Auf der "Hei" lässt es sich gut feiern

Alpen: Auf der "Hei" lässt es sich gut feiern
Zwei Mitglieder des Bürgerschützenvereins Bönninhardt sorgten auf dem Heidefest für das leibliche Wohl. Zahlreiche Vereine und Verbände schafften eine tolle Atmosphäre auf dem Dorfplatz. FOTO: Ostermann, Olaf (oo)
Alpen. Auf dem Bönninghardter Dorfplatz trafen sich die Anwohner zum zweiten Heidefest. Die Stimmung war ausgelassen. Von Sabine Hannemann

Die Zahl 13 führte die zweite Ausgabe des Heidefestes Gutes im Schilde. 13 Vereine sorgten für ein buntes Programm, zu dem sie mit der Dorfwerkstatt am Samstag eingeladen hatten. Der Dorfplatz präsentierte sich als wahrlich "schönes Fleckchen Erde", wie Kurt Verhülsdonk, Alpens stellvertretender Bürgermeister, bei der Begrüßung feststellte. "Wir haben eine neue und einladende Dorfmitte, die zum Heidefest mit Menschen gefüllt ist", stellte er fest. Gleichzeitig erinnerte er an die Entstehungsgeschichte, wie sich allmählich aus einem unscheinbaren Eckgrundstück ein attraktiver Platz entwickelt hat.

Für Ortsvorsteher Rüdiger Kootz haben sich alle Anstrengungen gelohnt und Sorgen, wer sich um den Dorfplatz kümmert, macht er sich nicht mehr. "Alle Vereine machen jetzt mit und sehen nach dem Rechten. Die beiden Schützenvereine haben sich zu Anfang spontan bereiterklärt", sagt Kootz. Dabei erfüllt der Dorfplatz im kleinsten Ortsteil von Alpen den kommunikativen Part ausnehmend gut. "Wir haben vor Ort zwei Kirchen und unsere Vereine, aber keine Geschäfte mehr", sagte Kootz, der damit auf den allgemeinen Trend im ländlichen Raum hinweist. Für "Charly" Schweden, Veens Ortsvorsteher, erweist sich der Dorfplatz als ideal, "um in Gemeinschaft zu feiern."

An den Tischen und auf den Steinbänken saßen die Gäste bei Kaffee und Kuchen. Den Rand des Dorfplatzes füllten die Vereine mit Ständen, an denen sie verschiedene Produkte zeigten. Beispielsweise die Lepragruppe, zusammen mit der katholischen Frauengemeinschaft. "Wir können so unsere Artikel publik machen und unsere gesamte Palette zeigen", sagt Mia Kanders, die auch von dem aktuellen Hilfsprojekt berichtete. Gerade sind 2500 gestrickte Decken mit Hilfe der "Flieger ohne Grenzen" ins syrische Kriegsgebiet gebracht worden. Wie attraktiv der Dorfplatz auch für andere ist, zeigen unter anderem Terminanfragen für Veranstaltungen, die an Ortsvorsteher Kootz gerichtet werden. Außerdem scheint auch die Boule-Anlage immer mehr Anhänger zu finden.

Zur Unterhaltung lieferten die Vereine ihre Beiträge. Die Künstlergemeinschaft Alpen stellte aus, die JUBO lud die kleinsten Besucher an den Schminkstand. Den Getränke- und Grillstand betreuten die Bürgerschützenvereine Bönninghardt und Vierquartieren. Die beiden Tambourscorps Bönninghardt und Bönninghardt Saalhoff luden zum klingenden Spiel ein, der Kirchenchor St. Vincenz zum Singen. Nicht zu vergessen der Beitrag der Jagdhornbläsergruppe vom Hegering Sonsbeck, die mit dem Horn Jagdsignale bliesen.

Herbert Oymann führte durch das Programm, holte dabei den einen oder anderen Aktiven vor das Mikro. Plattdeutsches Sprachgut fehlte nicht und wurde in Reimform von Christel Tinnefeld vorgetragen. Mit Tanz- und Mitsingeinlagen in fröhlicher Runde, einem Torwandschießen und einem Armbrustschießen verging der Nachmittag wie im Fluge. Auf der Hei wissen die Menschen zu feiern. Auch das nächste Heidefest ist im Gespräch. Es findet 2016 am letzten Feriensamstag statt.

Quelle: RP
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