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Rheinberg
Ausbildung statt Schulabschluss?

Rheinberg. Das gestrige Gespräch zwischen Ulrike Albrecht, Mutter des autistischen Europaschülers Alexander, und Vertretern des Jugendamtes, endete ohne klares Ergebnis. Wie berichtet, geht es darum, dass der 16-Jährige nach der zehnten Klasse an der Europaschule seinen Hauptschulabschluss erreichen möchte. Er ist jedoch weiterhin auf einen Integrationshelfer angewiesen. Die Frage war, ob die Stadt einen solchen Helfer weiter für zielführend hält oder nicht.

Lehrerin und Jugendamt glauben, dass Alexander den Hauptschulabschluss nicht schaffen kann. Sozialdezernentin Rosemarie Kaltenbach sagte: "Das Jugendamt hat die Hoffnung, eine einvernehmliche und gute Lösung für den Jungen zu finden. Der Stadt geht es in erster Linie um das Kindeswohl und erst in zweiter Linie um die Finanzen. Die Sozialarbeiter entscheiden rein fachlich und überlegen, was für das Kind das beste ist." "Einen Integrationshelfer für meinen Sohn wird die Stadt nicht mehr finanzieren", sagte Ulrike Albrecht gestern.

"Was bedeutet, dass er nicht weiter zur Schule gehen kann." Jedoch bestehe die Möglichkeit, mit Unterstützung des Jugendamtes eine Ausbildung zu beginnen. Eine entsprechende Einrichtung habe allerdings lange Wartezeiten. Nun wissen sie nicht, wie es nach den Ferien weitergeht. Man sei allerdings im Gespräch.

(up)
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