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Rheinberg
Bald eine eigene Internetseite für die Rheinberger Bäder

Rheinberg. Er sei ein leidenschaftlicher Schwimmer, und deshalb lägen ihm die Rheinberger Bäder am Herzen, sagte Marcus Krause (CDU) im Sportausschuss. "Aber leider stehe ich hin und wieder vor verschlossenen Türen, weil ich nicht erfahren habe, dass das Hallenbad oder das Freibad geschlossen sind", so der Politiker. "Und ich denke, anderen geht das ähnlich." Von Uwe Plien

Nun hat die CDU beantragt, für die Bäder eine eigene Internetseite aufzubauen, die aber durchaus mit der Seite www.rheinberg.de verlinkt werden solle. Zusätzlich, so der Vorschlag, solle man kurzfristig angesetzte Änderungen der Öffnungszeiten auch bei Facebook posten.

Die anderen Fraktionen begrüßten den Antrag der CDU, weil sie den Nutzen sahen und die Kosten gering seien. So fiel ein einstimmiger Beschluss. Bürgermeister Frank Tatzel sagte, im nächsten Frühjahr werde die Rheinberg-Seite ohnehin überarbeitet: "In diesem Zusammenhang können wir die neue Seite gleich mitmachen."

Erfreuliches gibt es aus Borth zu berichten. Dort wirtschaften die "Wasserfreunde Rheinberg" als Betreiberverein der Kleinschwimmhalle so gut, dass der städtische Betrtiebskostenzuschuss von zunächst 50.000 Euro auf 40.000 Euro pro Jahr reduziert werden kann. In der Sportausschusssitzung am 1. Juni hatte der Vorsitzende Martin Gärtner die im Jahr 2015 entstandenen Betriebskosten der Kleinschwimmhalle Borth näher erläutert. Nun wird die Ersparnis wirksam.

Auch zum Bäderkonzept gab es einen neuen Sachstand. Wie Fachbereichsleiter Sport und Schule, Frank Meyer, berichtete, ist mit der Entwicklung des Bäderkonzepts nach wie vor der frühere Mitarbeiter des Landessportbundes, Rainer Kusch, befasst. Er habe bislang Gespräche mit den beiden DLRG-Ortsgruppen und der DRK-Wasserwacht geführt. Frank Meyer im Sportausschuss: "Diese Gespräche haben in einer sehr offenen Atmosphäre stattgefunden."

Das Bäderkonzept soll die Weichen für die Zukunft der Rheinberger Einrichtungen stellen.

Quelle: RP
 
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