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Rheinberg
Baubeginn für Zentrallager bei Solvay

Rheinberg. Landwirte können sich nach Absprache Mutterboden vom Gelände des Rheinberger Industrieparks abholen. Von Uwe Plien

Im Solvay-Industriepark Richtung Millingen entsteht ein Zentrallager für Ersatzteile. Der Langenfelder Projektentwickler und Investor LogProject errichtet auf dem rund 75.000 Quadratmeter großen Grundstück südlich der Zollstraße/Saalhoffer Straße ein rund 31.500 Quadratmeter großes Logistik-Zentrum. Das Investitionsvolumen soll nach Angaben von Maik C. Bettentrup, geschäftsführender Gesellschafter von LogProject, über 20 Millionen Euro liegen.

Mit der Einrichtung der Baustelle ist bereits begonnen worden. "Wir gehen davon aus, dass die vorbereitenden Arbeiten bis Ostern erledigt sind und die Baucontainer dann stehen", sagte Bettentrup gestern. Nach Ostern fangen die Bauarbeiten an. Die Hallen sollen Ende August fertig sein. In dem Zentrallager werden 100 Menschen arbeiten.

"In den ersten Tagen sind rund 40.0000 Quadratmeter Mutterboden abgeschoben worden", erläuterte Bettentrup. Das Gelände weise Richtung Bahndamm ein leichtes Gefälle auf, deshalb müsse an einigen Stellen ausgeglichen werden. Unter dem Strich bleibt aber jede Menge Mutterboden übrig, den die Investoren gerne an Landwirte abgeben.

Maik C. Bettentrup: "Interessierte Landwirte können sich gerne bei uns melden, dann stimmen wir ab, wie, wo und wann sich das Material auf eigene Kosten abholen können." Sie sollen bitte kurzfristig einfach eine Mail an mb@logproject.eu schicken, dann werde alles Weitere veranlasst. Der Mutterboden, darauf verweist der Langenfelder Investor, sei allerdings von unterschiedlicher Qualität. Zum Teil sei der Boden etwas lehmig. Mit einigen Landwirten habe man bereits Kontakt gehabt, wie bei der Entwicklung des Areals überhaupt die Interessen der Anwohner berücksichtigt worden seien.

Auch beim Verkehrskonzept habe man Anregungen der Nachbarn ernst genommen, so Bettentrup: "Wir haben intensiv nach einem Mieter recherchiert, der zum Standort passt, und diesen gefunden." Es werde weniger Verkehrsaufkommen geben als bei einem Logistik-Zentrum dieser Größe üblich. Die Lkw erreichen das Logistikzentrum von der Zollstraße (K 14) aus. Um zu verhindern, dass sie über Millingen fahren, wird die Zufahrtsstraße in einem spitzen Winkel in die Zollstraße münden. So sei es für 40-Tonner technisch nur möglich, Richtung Solvay-Kreuzung zu fahren.

Die künftig dort ein- und ausfahrenden Lkw-Fahrer seien Angestellte des Mieters, keine "fremden" Fahrer von Speditionen. Bettentrup: "Damit ist ausgeschlossen, dass die Fahrer in Millingen oder Ossenberg herumirren. Die Zuständigkeiten sind klar geregelt.

Quelle: RP
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