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Alpen
Bei der "Kröselmarie" muss alles stimmen

Alpen: Bei der "Kröselmarie" muss alles stimmen
Anne Büren stellt ihre Arbeiten wieder auf dem Spargelhof Schippers aus. Sie setzt erneut auf den "Wow-Effekt" bei den Besuchern. FOTO: Armin Fischer (arfi)
Alpen. Anne Büren hat die Scheune auf dem Spargelhof Schippers in Veen in kleine gemütliche Ecken dekoriert. Hier kommt das zeitlose Design ihrer Näharbeiten zu vollen Geltung. Selbstgebaute Möbel unterstreichen den Wohlfühleffekt. Von Rita Hansen

Holzkisten stehen neben Regalbrettern. Die schlichten Kisten mit bunten Kissen sind neben Stapeln von Kuscheldecken abgestellt. Laute Musik schallt durch die große Halle. Dazwischen wuselt "Kröselmarie", wie Anne Büren seit Kindertagen auch genannt wird, herum, rückt nach und nach jedes Teil ins rechte Licht. "Wenn ich an einer Sache arbeite, habe ich die Kombinationen mit anderen Stücken bereits im Kopf. Das muss komplett stimmig sein, aus allen Blickwinkeln", beschreibt Anne Büren die Konzeption ihrer Ausstellung. Die Vorbereitung läuft in diesen Tagen auf Hochtouren. Bis zum Wochenende, 7. und 8. November, jeweils von 11 bis 18 Uhr, soll alles genauso aussehen, wie "Kröselmarie" es sich vorstellt.

Dann hat sich die Halle des Spargelhofes Schippers an Tackenstraße 14 in Veen wieder in gemütliche, kleine Räume verwandelt, die bis ins kleinste Detail dekoriert worden sind. Dazu wurde bei der Jubiläumsausstellung, es ist die zehnte Ausstellung, auch das rustikale Möbelsortiment erweitert.

"Die selbstgebauten Möbel geben der Ausstellung noch einmal ein ganz anderes Bild", erklärt Anne Büren. Ihr ist wichtig, dass man mit ihren Arbeiten im täglichen Leben schöner wohnen kann. "Ich mache Sachen, die waren vor 30 Jahren schön und die werden in 30 Jahren immer noch schön sein."

Das bedeutet, dass es bei der "Kröselmarie" nicht um die neuesten (Farb-)Trends geht. "Ein Sofakissen muss kuschelig sein, da muss man gemütlich drauf schlafen können", beschreibt die Xantenerin, was ihr zeitloses Design ausmacht. Für die Gestaltung der Halle nimmt sie sich ebenso viel Zeit wie für ihre Näharbeiten. "Das Dekorieren muss ganz in Ruhe geschehen. Wir möchten die Leute wieder begeistern."

Der "höhere Lohn" für ihre Arbeit sei der Wow-Effekt der Besucher, wenn sie durch die Halle schlendern. Vieles habe sich seit der ersten Ausstellung verändert. "Nicht nur Schippers hat sich in den zehn Jahren sehr entwickelt, sondern auch die Kröselmarie", berichtet sie schmunzelnd. Alles sei professioneller geworden, ganz gleich ob es sich um Beleuchtung, Verkabelung oder die Beratungstheke handelt. Möglich sei das alles durch ihr "geniales Team, das mich unterstützt und die gute Zusammenarbeit mit Familie Schippers". In der Cafeteria können sich Besucher im Anschluss an den Bummel nicht nur stärken, sondern auch davon träumen, wie es wäre, diese Genüsse an einer der festlich gedeckten Tafeln der Ausstellung zu genießen.

Das zweite Ladengeschäft der "Kröselmarie" an der Klever Straße in Xanten schließt zum Jahresende, da der Straßenbau an der Viktorstraße inzwischen beendet ist und der Verkauf dort wieder von montags bis samstags stattfindet.

Quelle: RP
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