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Alpen
Beruhigende Signale für Sekundarschule in Alpen

Alpen. Der Sekundarschul-Standort Alpen ist sicher. Außerdem soll die Kooperation mit der Europaschule in Rheinberg mittelfristig noch enger werden. Von Bernfried Paus

Mit diesen beiden Kernbotschaften sind die Delegationen aus Alpen und Rheinberg am Dienstagabend aus der Landeshauptstadt an den Niederrhein zurückgekehrt. In Düsseldorf hatten die Bürgermeister Thomas Ahls (Alpen) und Frank Tatzel (Rheinberg) sowie die beiden Schulleiter Norbert Giesen (Europaschule) und Tilman Latzel (Sekundarschule) mit der Bezirksregierung und dem Schulministerium die schulische Situation erörtert.

Hintergrund des Schulgipfels war der deutliche Einbruch bei den Anmeldungen für die Sekundarschule in Alpen. Erstmalig wurden weniger als 60 Fünftklässler angemeldet - das ist eigentlich die Zielmarke. Dies hatte viele Eltern, aber auch die Verwaltung verunsichert.

Vor allem in Alpen macht sich nach der Runde in Düsseldorf Zuversicht breit. "Wir können im Frühjahr auf jeden Fall in aller Gelassenheit ins Anmeldeverfahren für das Schuljahr 2017/18 gehen", sagte gestern ein spürbar erleichterter Bürgermeister Ahls im Gespräch mit unserer Redaktion: "Unsere Schule hat auch dann Bestand, wenn erneut die Zielmarke unterschritten werden sollte."

Die Eltern, die ihre Viertklässler fürs nächste Schuljahr an der Sekundarschule anmelden, könnten sich darauf verlassen, dass ihre Kinder bis zum Ende der Klasse 10 in Alpen unterrichtet werden. "Ich gehe davon aus, dass diese Zusage die Lage beruhigt und wir beim nächsten Anlauf mehr als 60 Anmeldungen haben werden", sagt Ahls.

Nach der Sommerpause gibt es eine gemeinsame Schulausschuss-Sitzung des Alpener und Rheinberger Rates, um die Lage zu erörtern. Die Schulleiter hätten die Aufgabe, die noch engere Verzahnung der Kooperationspartner zu gestalten. Der Status der Gemeinschaftsschule Rheinberg als Modellversuch bis 2020 bleibe davon unberührt.

Quelle: RP
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