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Rheinberg
Borther Straße - Die Sanierung läuft

Rheinberg: Borther Straße - Die Sanierung läuft
Noch knapp zwei Wochen ist die Borther Straße (K 14) zwischen Ortsausgang und B 58 wegen Sanierungsarbeiten gesperrt - wenn das Wetter die Arbeiten nicht stoppt. FOTO: Armin Fischer
Rheinberg. 260.000 Euro kostet die Fahr- und Radwegsanierung den Kreis Wesel. Eine Umleitung des Verkehrs führt seit knapp einer Woche über die Grünthal-Kreuzung und die Drüpter Straße. Von Bernfried Paus

Seit knapp einer Woche läuft die Operation Borther Straße (K14). Inzwischen ist die schadhafte Fahrbahndecke bis auf eine Deckschicht abgefräst. In dieser Woche kommt frischer Asphalt. "Wir sind gut im Zeitplan", sagt Jens Kampen, Koordinator Straßenbau im Kreishaus. "Auch wenn gleich am zweiten Tag die Fräse gestreikt hat." Er ist zuversichtlich. Ende des Monats soll die Sanierung des einen Kilometer langen Straßenabschnittes - inklusive Radweg - zwischen dem Ortsausgang Borth und der B 58 abgeschlossen sein.

Bis dahin werden Autos über die Grünthal-Kreuzung und die Drüpter Straße umgeleitet. "Tiefergehende Schäden haben wir nicht entdeckt", so Kampen. "Aber das Wetter muss natürlich halten." Dann sind 7500 m2 Fahrbahnfläche und 1900 m2 Radwegfläche ab der Einmündung Wallstraße wieder wie neu. 260 000 Euro wird die Reparatur den Kreis Wesel kosten.

Auch der 150 000 Euro schwere Auftrag für die Sanierung des K 14-Abschnittes zwischen Ortsausgang Ossenberg bis zur Einmündung Binnenfeldweg in Borth ist inzwischen vergeben. Auch dort wird auf einer Länge von 500 Metern die schadhafte Decke erneuert. Hier fällt die Reparatur des Radweges weg. Das soll im Herbst geschehen. Eine gleichzeitige Sanierung der beiden Äste vor der Borther Ortslage sei wegen der jeweils erforderlichen Sperrung nicht möglich gewesen, so Kampen.

Ebenfalls im Herbst steht dann die "Borther Sprungschanze", wie sie im Dorfmund spöttisch genannt wird, auf dem Sanierungsplan. Die Fahrbahnverwerfung in Höhe des Friseursalons Jansen sorgt viele schon lange.

Insbesondere der Geh- und Radweg ist eine nicht ungefährliche Stolperfalle, die beseitigt werden müsse, so Jens Kampen, der zu Jahresbeginn noch keinen Handlungsbedarf gesehen hatte. Er hatte sich auf Initiative des Borther CDU-Vorsitzenden Erich Weisser aber vor Ort überzeugen lassen, dass insbesondere für Radler und Fußgänger dringend etwas passieren muss.

Der Auftrag werde in Kürze ausgeschrieben. Was die Kosten angehe, so Kampen, rede er mit der Solvay-Tochter Cavity über eine Kostenbeteiligung. Wie Weisser geht auch der Straßenbauer im Kreishaus davon, dass dieser erkennbare Schaden in Zusammenhang mit dem Salzbergbau steht.

Cavity, Ansprechpartner für Schadensregulierung, hat bereits in der Vergangenheit in Borth eine Beteiligung an Schadensregulierungen angeboten, weil nicht ganz ausgeschlossen werden konnte, dass der Salzbergbau als "zusätzlich wirkendes Initial" für Schäden an Gebäuden und Straßen gewirkt habe.

Quelle: RP
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