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Rheinberg
Budbergerin ärgert sich über wucherndes Unkraut

Rheinberg. Früher hat sich Gisela Gähl selbst die Mühe gemacht, um den Bürgersteig auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu säubern, doch dieses Unterfangen hat sie längst aufgegeben. Dabei wäre genau das bitternötig, findet die 75-Jährige. Auf der Von-Büllingen-Straße hat auf rund 200 Meter Länge wild sprießendes Unkraut den Bürgersteig "erobert". Rund ein Drittel der Gehwegsfläche ist überwuchert. "Im Sommer waren die Pflanzen kniehoch, Äste von Bäumen, Sträuchern und Büschen ragten weit über den Bürgersteig", berichtet die Anwohnerin. Vor Wochen sei das Unkraut endlich abgeflämmt worden, sagt sie. Doch einmal im Jahr sei einfach zu wenig, findet die Seniorin. Und: Jetzt kommen Herbst und Winter und damit die Stürme. Vor allem die langen Äste hat die Senioren als Gefahrenquelle ausgemacht. Der Bewuchs müsse "ordentlich gestutzt" werden. Lediglich das Astwerk um die Straßenbeleuchtung herum zu entfernen, hält die 75-Jährige für nicht ausreichend,

Seit 1974 wohnt sie gemeinsam mit Ehemann Siegfried an der Von-Büllingen-Straße in Budberg. Früher sei sich noch gekümmert worden, erzählt die Budbergerin. Doch seit mehreren Jahren werde nur noch das Allernötigste gemacht. Und das sei ihrer Meinung nach zu wenig.

Der Stadt seien in diesem Fall allerdings die Hände gebunden, informiert Andreas Jöhren vom Dienstleistungsbetrieb. Das Grundstück sei nicht Eigentum der Stadt. Insofern führt der DLB in diesem Bereich keine Grünpflegemaßnahmen durch. Lediglich bei Gefahr könne das Ordnungsamt die Beseitigung anordnen.

(nmb)
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