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Rheinberg
Bürgerbus fährt nach neuem Fahrplan

Rheinberg: Bürgerbus fährt nach neuem Fahrplan
Die ehrenamtlichen Bürgerbusfahrer haben ihre eigene Erfahrungen in den neuen Fahrplan miteinfließen lassen, nahmen aber auch Anregungen von Fahrgästen dankend an. FOTO: Armin Fischer (Archiv)
Rheinberg. Heute tauschen die Fahrer die Pläne an den 71 Haltestellen im Rheinberger Stadtgebiet selbst aus. Ab morgen gelten dann die neuen Zeiten und Haltepunkte. Alpsray ist auf Wunsch der Niag noch einmal herausgenommen worden. Von Uwe Plien

Es war eine "Fummelsarbeit", aber es hat geklappt: "Wir haben lange gepuzzelt, bis wir alles so hatten, wie wir es uns vorgestellt haben", erzählt Karl-Heinz Lochen. Der 1. Vorsitzende des Rheinberger Bürgerbusvereins und sein Stellvertreter Thomas Frank haben einen neuen Fahrplan für den Bürgerbus erarbeitet. Er ist ab morgen gültig. Die Bezirksregierung als zuständige Behörde hat ihn abgesegnet. Heute werden die Bürgerbus-Vereins-Mitglieder die neuen gegen die alten Fahrpläne an den 71 Haltestellen persönlich austauschen.

Seit sich der weiße Mercedes Sprinter am 10. März 2014 erstmals auf Tour durch die Ortsteile machte, haben die fünf ehrenamtlichen Fahrerinnen und 20 ehrenamtlichen Fahrer (ein weiterer befindet sich in der Ausbildung) rund 5700 Fahrgäste transportiert. Und haben jede Menge Erfahrungen gesammelt. Karl-Heinz Lochen: "Wir haben sehr genau Statistik geführt, haben dokumentiert, wer wann und wo ein- und aussteigt." Die Fahrer haben eigene Beobachtungen gemacht, hinzu kamen Anregungen von Fahrgästen. Dass einige Fahrten besser frequentiert seien als andere hänge oft mit Anschlussverbindungen zusammen.

Lochen und Frank haben den neuen Bürgerbus-Fahrplan so angelegt, dass die Zeiten vereinheitlicht sind. Das heißt: Fährt der Bus an einer Haltestelle um 9.11 Uhr los, so sind die Folgezeiten 11.11 Uhr, 13.11 Uhr und so weiter. Lochen: "Neu ist, dass wir grundsätzlich die große Tour mit allen Haltestellen zwischen Wallach Kirche und Orsoy Grundschule fahren - sechs Mal am Tag, von montags bis freitags.

Mit der Hesperstraße in Borth und der Rheinberger Straße/Penny-Markt in Budberg gibt es zwei neue Haltestellen. Ein dritte war in Alpsray, doch ist die kurzfristig aus dem Programm genommen worden. Der Vorsitzende erklärt, warum: "Als wir den neuen Fahrplan inklusive Alpsray fertig hatten, haben die Stadtverwaltung, die Niag, der Kreis Wesel und die Fachfirma Rödel & Pachan zugestimmt. Erst in allerletzter Sekunde ist die Niag umgeschwenkt und hat darauf hingewiesen, dass der Plan keine Chance auf Genehmigung durch die Bezirksregierung habe, wenn Alpsray drin bleibe." Der Grund: Es bestehe eine Konkurrenz zur Linie 38. Deshalb habe sich der Verein dazu entschlossen, den Haltepunkt Alpsray herauszunehmen. Vorläufig, wie Karl-Heinz Lochen sagt: "Aber wir werden deswegen noch Gespräche führen."

Quelle: RP
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