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Rheinberg
Bürgerinitiative reicht Petition ein

Rheinberg. Die Gegner des Awo-Verwaltungsgebäudes richten sich an Rat und Verwaltung.

Die Bürgerinitiative "Rund um den Pulverturm" hat bei der Stadt eine Petition eingereicht. Darin bekräftigen die Initiatoren ihr Ziel, den Bau des Awo-Verwaltungsgebäudes an der Ritterstraße/Alte Rheinstraße zu verhindern. Nachdem Bürgermeister Tatzel im Januar 1856 Unterschriften gegen den Neubau ausgehändigt worden waren, wird nun der Rat aufgefordert, "doch noch einen alternativen Standort für die Verwaltung der Awo zu finden".

Die Initiative möchte erreichen, dass der erste Teil-Grundstücksverkauf (der Schulhof der früheren Montessorischule) an die Awo rückgängig gemacht wird und dem Verband ein Alternativ-Grundstück in Rheinberg angeboten wird. Zudem soll ein "zukunftsfähiges Konzept im offenen Dialog mit den Bürgern" entwickelt werden. Das Schulgebäude soll auch über die Nutzungszeit der Europaschule hinaus erhalten bleiben - zum Beispiel für Kultur- und Freizeitangebote für alle Rheinberger.

Die "im Grunde konspirative Handhabung der gesamten Transaktion bis zum Kaufvertragsabschluss darf sich nicht wiederholen", fordert die Initiative. Das müsse in der Satzung des Rates klargestellt sein. Nachdem die Awo vor einer Woche den Bauantrag bei der Stadt eingereicht hatte, erwarten die Kritiker von Verwaltung und Rat "aktive und umfassende sowie ehrliche Informationspolitik über den Inhalt des Bauantrags". Dessen Bearbeitung sei so lange auszusetzen, bis die von der Initiative eingereichte Beschwerde an die Kommunalaufsicht (Kreis Wesel) "umfassend beantwortet und von uns geprüft worden ist", heißt es in der Petition.

Tatsächlich wird der neue Awo-Entwurf bereits am Mittwoch, 9. März, 17 Uhr, in der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses im Stadthaus (Raum 249) beraten.

(up)
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