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Alpen
Bürgermeister äußern sich zu KWW

Alpen. In einer gemeinsamen Presseerklärung bezogen gestern die Bürgermeister Thomas Ahls (Alpen), Heiko Schmidt (Sonsbeck) und Thomas Görtz (Xanten) Stellung zum RP-Bericht "Ärger um das Trinkwasser" (29. Juni). Ihnen gehe es um die Klarstellung, dass Entscheidungen im Bezug auf das Kommunale Wasserwerk (KWW GmbH) grundsätzlich durch die Gesellschafterversammlung getroffen werden. Die vorbereitenden Beschlüsse in den Kommunen spiegelten nicht ausschließlich die Meinung der drei Bürgermeister wider, sondern seien vielmehr Ergebnis umfangreicher Beratungen. "Die Beschlüsse haben die Stadt- beziehungsweise Gemeinderäte in einem demokratischen Prozess mit großer Mehrheit getroffen", teilte das Trio gestern mit. Die Kündigung des Geschäftsbesorgungsvertrages mit der NIAG sei kein neues Thema, sie sei bereits im Jahr 2012 kontrovers diskutiert worden. "Seinerzeit unterlagen die Kommunen Xanten und Sonsbeck, damals noch unter anderen handelnden Personen, mit ihrem Anliegen, das seit 1989 bestehende Vertragsverhältnis mit der NIAG zu kündigen", heißt es. Die Beratung und Entscheidung über das weitere Vorgehen werde durch die Gesellschafterversammlung erfolgen.

In der Sitzung des Rheinberger Rates war kritisiert worden, dass die drei Nordkommunen (anders als Rheinberg) die Trinkwasserversorgung selbst übernehmen wollen, sich bisher aber mit keinem Wort öffentlich dazu geäußert haben, wie das geschehen soll.

(up)
 
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