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Rheinberg
CDU verteidigt Stadthaus gegen Kritik

Rheinberg. CDU-Fraktionchef Erich Weisser widerspricht dem parteilosen Ratsherrn Ulrich Hecker und somit dem Eindruck, dass die Verwaltung es leichtfertig versäumt habe, Fördermittel für die Sanierung des Sport- und Schulzentrums in Rheinberg zu beantragen. Die Verwaltung habe das ihr Mögliche getan und am Ende "schlichtweg Pech" gehabt, nicht zum Zuge gekommen zu sein.

Hecker, Weissers Vorgänger als CDU-Fraktionschef, hatte sich empört, dass man es im Stadthaus nicht geschafft habe, einen Antrag zur Sanierung des Sport- und Schulzentrums auf den Weg zu bringen, um an Mittel aus dem mit 100 Millionen Euro gefüllten Topf zur Sanierung kommunaler Einrichtungen aus den Bereichen Sport, Jugend oder Kultur zu kommen.

Weisser erinnerte gestern daran, dass die Verwaltung in interfraktioneller Runde nachvollziehbar dargelegt hatte, dass die Frist für einen fundierten und somit seriösen Antrag für die Sportstätte viel zu kurz sei. Daher habe man das Alte Rathaus in den Ring geworfen, so Weisser. Hier sei man viel weiter gewesen. Dass die Stadt bei dem Vorhaben leer ausgegangen sei, sei bedauerlich, aber letztlich erklärbar. Denn der Bundestopf sei "um das 15-fache überzeichnet" gewesen.

Heckers Blick auf Voerde treffe Rheinberg nicht. "Da hatte man die Pläne zur Sanierung der Sportanlage seit Jahren in der Schublade", sagte der CDU-Politiker.

(bp)
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