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Rheinberg
Das Bad in Borth schwimmt auf einer Erfolgswelle

Rheinberg: Das Bad in Borth schwimmt auf einer Erfolgswelle
Die Ferien wurden genutzt, um notwendige Reparaturen durchzuführen. Am Montag, 22. August, ist wieder Bewegung im Wasser. FOTO: Wasserfreunde
Rheinberg. Wasserfreunde ziehen nach ihrem ersten Jahr zufrieden Bilanz. Die Kosten konnten durch die Initiative halbiert werden.

Mit dem Beginn der Ferien ging die Kleinschwimmhalle Borth in die Sommerpause. Zeit für den Trägerverein Wasserfreunde Rheinberg, der sich seit Wiedereröffnung im März 2015 um den Betrieb kümmert, zurückzublicken.

Zuletzt konnte Vorsitzender Martin Gärtner dem Sportausschuss die mit Spannung erwarteten Zahlen des Geschäftsjahres 2015 präsentieren: Das große Ziel, die Betriebskosten zu halbieren, wurde erreicht. Damit gehen die Wasserfreunde mit Elan in ihre zweite Saison. 40.000 statt bisher 80.000 Euro im Jahr sind "eine Hausnummer", so der Vorstand. Es zeige sich, dass durch privates Engagement liebgewonnene und wichtige Einrichtungen erhalten werden können, für die die Stadt sonst deutlich mehr zahlen müsste.

Dank der kompletten technischen Modernisierung - neben der Badtechnik ist auch die Heizungsanlage saniert worden - sind auch die Betriebskosten deutlich gesunken. Für die über dem Bad liegende Turnhalle waren im städtischen Haushalt 19.200 Euro Heiz- und Wasserkosten veranschlagt, gerade einmal 5.500 Euro wurden benötigt.

"Das gibt Luft nach oben und weckt den Gedanken, auch in der Turnhalle in den nächsten Jahren notwendige Reparaturen durchführen zu lassen", so die Wassserfreunde. Sie würde es freuen, da dann auch die Turnhallennutzer optimale Bedingungen im Komplex Turn- und Schwimmhalle vorfänden.

Die Ferien nutzt der Verein zu Wartungsarbeiten. Auch Anregungen der Nutzer werden umgesetzt, damit es ab Montag, 22. August, wieder losgehen kann.

Die Schwimmhalle wird sehr gut angenommen. So nutzen neben Anbietern wie DLRG Rheinberg und Concordia Ossenberg auch die drei Kindertagesstätten in Borth und Wallach die Halle und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Wassergewöhnung und zum Erlernen des Schwimmens für die Jüngsten.

Auch für Erwachsene wird in diversen Kursen einiges geboten: von Aqua-Zumba bis zur Reha-Gymnastik. Leider gibt es hier aber einen Mangel an Übungsleitern. Geschuldet ist dies den gestiegenen Anforderungen an die Übungsleiter, zumal auch Kosten entstehen, die nicht immer von Vereinen übernommen werden können. Eigentlich schade, finden die Wasserfreunde. Denn immer wieder erreichen den Verein Anfragen nach freien Plätzen, die zeigen, wie groß der Bedarf eigentlich ist.

Freitagsnachmittags können Vereinsmitglieder die Schwimmhalle nutzen - ein Angebot, das zunehmend nachgefragt wird. www.wasserfreunde-rheinberg.de

Quelle: RP
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