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Rheinberg
Das Herz von Ossenberg

Rheinberg. Der Präsident des Karnevals Ausschuss Gemütlichkeit (KAG) Karl Caniels sorgte bei der Ossenberger Büttensitzung für eine Überraschung.

"Heute betreten wir Neuland, indem wir eine Ossenbergerin für ihr Lebenswerk ehren. Wir wollen eine neue Tradition bei der Büttensitzung einführen", so Caniels. Bei der Premiere am Samstagabend bat der Präsident Jutta Köppen auf die Bühne. KAG-Mitglied Carsten Kämmerer hielt die Laudatio auf die 86-Jährige, die Wolfgang Sommer, Schriftführer der KAB-Ossenberg, geschrieben hatte, der aber aus gesundheitlichen Gründen verhindert war.

"Jutta Köppen – Sie sind ein Vorbild für uns, eine Ikone Ossenbergs", so Kämmerer zu der Geehrten. Und: "Zart, fast zerbrechlich wirkend aber stark im Engagement für die gute Sache." Kämmerer zählte nur einige der vielen Bereiche auf, in denen sich die Ossenbergerin um den Ort verdient gemacht hatte. Unter anderem gründete Jutta Köppen die Dorfspatzen, sie ist Mitglied der "Klingenden Gedanken" besucht als "Grüne Dame" Menschen in Altenheimen und Krankenhäusern; nicht zuletzt ist die gute Seele des "Deutschen Aussätzigen Hilfswerks" in Ossenberg. "Die Liste ließe sich noch weiter fortführen. So bescheiden wie unsere Auszeichnung, so bescheiden sind auch sie", sagte Carsten Kämmerer.

Dann überreichte Caniels der guten Seele des Orts einen Blumenstrauß und das "Herz von Ossenberg". Die Skulptur hatte Alex Lehmann hergestellt – "ein Engel und ein Herz passte einfach zu Jutta Köppen", beschrieb Lehmann. Jutta Köppen war ganz gerührt und freute sich: "Ich bedanke mich, ich bin einfach sprachlos". Sie verriet, dass ihr die Auszeichnung sehr viel bedeute. "Ich war wirklich ganz überrascht", bekannte die sympathische Ossenbergerin.

Quelle: RP
 
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