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Rheinberg
Das Kinderhilfswerk Gomel sucht Gastfamilien

Rheinberg: Das Kinderhilfswerk Gomel sucht Gastfamilien
Einige Gastkinder aus Gomel mit ihren Betreuern. FOTO: Verein
Rheinberg. Das Kinderhilfswerk Gomel sucht wieder Gastfamilien, die bereit sind, im nächsten Sommer Kinder aus Weißrussland bei sich aufzunehmen.

Durch die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl in der Ukraine am 26. April 1986 wurde auch die Gegend um die weißrussische Stadt Gomel stark in Mitleidenschaft gezogen. Nach wie vor leidet die Bevölkerung unter den Folgen der Katastrophe. "Es ist deshalb weiterhin erforderlich, Kindern aus den belasteten Regionen einen Aufenthalt in einer unbelasteten Umgebung zu ermöglichen, damit sie sich erholen können und eine bessere Perspektive für ihr Leben bekommen", sagt Manfred Hainke, 1. Vorsitzender des Vereins Kinderhilfswerk Gomel. Auch im Jahr 2018 möchte der Verein wieder zwei Kindergruppen an den Niederrhein einladen. Die erste Gruppe kommt vom 21. Juni bis zum 13. Juli. Die zweite Gruppe vom 12. Jui bis zum 3. August. Anmeldeschluss für die Ferienaktion ist der 31. Januar.

Die Kinder im Alter zwischen acht und 14 Jahren wohnen während ihres Aufenthalts in Deutschland bei Gastfamilien. Das Kinderhilfswerk organisiert während dieser Zeit einige attraktive Aktionen, an denen die Kinder teilnehmen können. Die Kosten für die Reise, für Visa und Versicherungen übernimmt das Kinderhilfswerk. Darüber hinaus stehen Dolmetscherinnen und eine Ärztin speziell für die Kinder zur Verfügung. Wer bereit ist, ein Kind oder mehrere Kinder oder eine Dolmetscherin bei sich aufzunehmen, wende sich bitte an den Vorsitzenden Manfred Hainke, Telefon 02835 92672, oder per eMail unter manfred.hainke@gomel.de.

Weitere Ansprechpartner, Informationen und ein Anmeldeformular finden Interessenten auf der Internetseite des Kinderhilfswerkes unter www.gomel.de. Die Finanzierung der Aktionen erfolgt ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Hainke: "Wir freuen uns deshalb auch über jede finanzielle Unterstützung."

Spendenkonten gibt es auf der Internetseite

Quelle: RP
 
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