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Rheinberg
Das Ringen um die Awo-Pläne geht in die nächste Runde

Rheinberg. "Die Verwaltung wird entsprechend der Empfehlung des Rates eine zweite rechtliche Meinung einholen."

Mit knappen Worten kündigte gestern Bürgermeister Frank Tatzel an, dass er sich bei der Bearbeitung des Bauantrages der Awo für das Gelände am Pulverturm nicht allein auf die Expertise des Verwaltungsjuristen Christoph Blömer stützen will. Der hatte anders als der Denkmalschutz keinen Zweifel daran gelassen, dass er das Grundstück im historischen Stadtkern für bebaubar hält. Unterdessen hat die Bürgerinitiative Rund um den Pulverturm bekräftigt, dass sie im Kampf gegen das Bauprojekt nicht aufgibt.

Im Rundbrief hebt Michaela Vervoort auf das fehlende Verkehrsgutachten ab. Sie weist darauf hin, dass der Schulhof beim Stadtfest am Wochenende "aus allen Nähten geplatzt" sei. Das absolute Parkverbot im Bereich Innenwall, Kurfürsten- und Ritterstraße habe dazu geführt, dass hier gerast worden sei. Diese Beobachtung spreche gegen eine geplante Einbahnstraßenregelung. Die Initiative will, wie berichtet, den Bund der Steuerzahler und die Gemeindeprüfungsanstalt einschalten, weil sie die Ausschreibung des Grundstücksverkaufs für eine "Farce" hält.

(bp)
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