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Alpen
Der Anwalt der Behinderten will früh gehört werden

Alpen. Die Verwaltung greift die Anregung des Behindertenbeauftragten Karl-Heinz Kohl auf, Barrieren an der Bürgerbuslinie nach Möglichkeit weiter abzubauen. Kohl hatte die behindertenfreundliche Rampe am neuen Bürgerbus zum Anlass genommen, darauf hinzuweisen, dass die verbleibende Einstiegshöhe Rollstuhlfahrer immer noch auf Hilfe angewiesen sein lässt. 49 Haltstellen müssen eventuell baulich angepasst werden, um vollkommene Barrierefreiheit beim Aus- und Einstieg herzustellen. Bürgermeister Thomas Ahls hat zugesagt, die Anregung des Behindertenbeauftragten an die Niag weiterzuleiten und im Hause Möglichkeiten und Kostenrahmen zu ermitteln.

Im Januar komme der Vorschlag auf die politische Tagesordnung. Ebenso greift die Verwaltung den Hinweis Kohls auf, dass der für eine behinderte Schülerin eingebaute Treppenlift in der Wilhelm-Koppers-Grundschule in Menzelen eine suboptimale Lösung ist. Kohl ist zunächst zufrieden, dass die Verwaltung seine Intervention ernst nimmt: "Doch es wäre besser, wenn man mich, wie es die Satzung festschreibt, frühzeitig in Entscheidungen einbindet, wenn es um Belange von Menschen mit Handicap geht."

Quelle: RP
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