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Rheinberg
Der richtige Umgang mit den sozialen Medien

Rheinberg. Das Amplonius-Gymnasium hatte Eltern zu einem Informationsabend mit Medienfachmann Mark Bormann eingeladen.

Soziale Netzwerke, das Internet, Smartphones und Messengerdienste spielen im Alltag der Kinder und Jugendlichen eine immer größere Rolle. Den Schülerinnen und Schülern einen reflektierten Umgang mit diesen sogenannten neuen Medien zu ermöglichen, ist Teil der Bildung und Erziehung am Amplonius-Gymnasium.

Dies geschieht im klassischen Unterricht, wenn beispielsweise im Politikunterricht über die "Kostenfalle Handy" gesprochen wird. Es geschieht zudem in den sogenannten Lionsstunden, in denen den Schülerinnen und Schülern soziale Kompetenzen vermittelt werden. Ein solches Programm ist am Amplonius-Gymnasium lange erprobt. "Der Lehrplan und die Inhalte einzelner Fächer haben sich in den letzten Jahren stark verändert, weil der sichere und reflektierte Umgang mit den neuen Medien zu einem immens wichtigen Thema geworden ist", so der Schulleiter des Amplonius-Gymnasium, Marcus Padtberg.

Er sieht das Zusammenwirken von Schule und Elternhaus an der Stelle als sehr notwendig an. Leider stellt er immer wieder fest, dass die Eltern die Möglichkeiten und auch die Gefahren des Internets aus ihrer eigenen Kindheit und Jugend nicht kennen, da die Entwicklung in diesem Bereich rasend schnell ist. Aus diesem Grund hat das Amplonius-Gymnasium zu einem Eltern-Informationsabend mit diesem Thema eingeladen. Organisiert von Lehrer Dr. Daniel Scharlau folgten rund 70 interessierte Eltern der Einladung und dem Vortrag von Medienfachmann Mark Bormann vom Grimme-Institut für Medienbildung und der Initiative Eltern und Medien.

Nach einer kurzen Einleitung mit einem Überblick zur aktuellen Mediennutzung und zum Medienverhalten von Kindern und Jugendlichen, beantwortete Mark Bormann die zahlreichen Fragen der Eltern. Dadurch war der Vortrag sehr alltagsnah und behandelte zum Beispiel mögliche Gefahren der sozialen Netzwerke wie facebook sowie von Chat-Diensten wie WhatsApp. Für umfangreiche Informationen zu diesen Themen verwies der Referent auf die Homepage von clicksafe.de, einer EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz.

Quelle: RP
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