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Rheinberg
Diamantene Hochzeit im Hause Hendricks

Rheinberg. Bernd und Gertrud Hendricks haben vor 60 Jahren in der Kapelle St. Michael in Saalhoff geheiratet.

Die Eheleute Bernd (85) und Gertrud Hendricks (84), geb. Kuhnen, haben in Saalhoff das Fest der Diamantenen Hochzeit gefeiert. Der Tag begann für das Jubelpaar mit einer Dankmesse in der Kapelle St. Michael, wo sich die beiden auch vor 60 Jahren ihr Ja-Wort gegeben hatten. Anschließend wurde mit den Kindern, Schwiegerkindern, Enkeln - der ganzen Familie - mit Freunden und Nachbarn im Waldschlösschen in Wetten gefeiert. Denn dem Diamant-Paar sind der Zusammenhalt in der Familie sowie Kontakt zu Freunden und Nachbarn bis heute sehr wichtig.

Schon am Freitag hatten die Nachbarn das Haus geschmückt. Mit einem gemütlichen Zusammensein stimmte man sich auf die Feier ein. Die Chorgemeinschaft Froh und Ernst Millingen und der Männergesangverein Borth brachten den Brautleuten ein Ständchen.

Kennengelernt haben sich die beiden 1951 auf der Saalhoffer Kirmes. Der gelernte Dreher Bernhard Hendricks hat, nachdem er zunächst in großen Betrieben berufliche Erfahrung gesammelt hatte, während der Beschäftigung bei der Firma Aumund 1959 die Meisterprüfung als Dreher abgelegt. Nach der ersten Meisterstelle wechselte er 1964 zur Zeche Rossenray und blieb dort als Reviersteiger in der Werkstatt bis zur Pensionierung 1987.

Das Paar wohnt auf dem Hof, auf dem Gertrud Hendricks geboren ist. Nach der Geburt von Sohn Hermann und Tochter Karla kümmerte sie sich um den Drei-Generationen-Haushalt. Haus, Hof und der Garten, sind bis heute ihr Hobby, wobei die Blumen sowie das Ernten und Verarbeiten von Obst und Gemüse ganz oben stehen. Sie mag Radeln, Handarbeit, Lesen und kegelt in zwei Klubs. Zudem gehört sie der Frauengemeinschaft kfd an.

Bernd Hendricks hat sich über ein Vierteljahrhundert an verantwortlicher Stelle für die Bruderschaft St. Michael eingesetzt, der er mit seiner Frau auch mal regiert hat. 23 Jahre hat Hendricks die Kapellengemeinde St. Michael im Kirchenvorstand der ehemaligen Pfarre St. Paulus vertreten. Die Jagd war lange seine Leidenschaft. Neben dem Küsterdienst in der Kapelle, der Betreuung von Senioren und dem Kegeln ist Singen im Männerchor sein liebstes Hobby. Mit Reparaturen jeglicher Art füllt der Altmeister die freie Zeit.

Quelle: RP
 
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