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Reichspogromnacht
Die Erinnerung darf nicht verblassen

Rheinberg. "Nur wer sich erinnert hat ein Recht darauf, die Zukunft zu gestalten." Diese alte jüdische Weisheit nahmen die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in Rheinberg zum Anlass für einen Ökumenischen Gottesdienst anlässlich der Reichspogromnacht vom 9. November 1938. Der Budberger Pfarrer Thorsten Diesing und der Rheinberger Pastoralreferent Georg Welp gestalteten einen Gottesdienst im Chorraum der St.-Peter-Kirche. Anschließend zogen die rund 40 Beteiligten mit Kerzen zur Gelderstraße, wo sich einst die Rheinberger Synagoge befand. Dort wurde der Opfer des braunen Nazi-Terrors gedacht. Tenor der Teilnehmer: Die Erinnerung an die schrecklichen Ereignisse müssen wachgehalten werden.
(up)
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