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Rheinberg
Die Innenstadt soll blühen und sauber sein

Rheinberg. Das Initiativkreis "Wir für Rheinberg" bepflanzt die Baumscheiben, damit Rheinberg gepflegt aussieht.

So ungepflegt wie in der Vergangenheit dürfe es im "Wohnzimmer" der Stadt künftig nicht mehr aussehen, findet Edeltraud Hackstein. Damit sei besonders der Große Markt gemeint, erklärt die Sprecherin des Stadtmarketings. Gemeinsam mit Wirtschaftsförderer Thomas Bajorat hat sie sich die Baumscheiben in der Innenstadt angeschaut, die häufig schon Stein des Anstoßes waren. "Die waren dermaßen ungepflegt, dass dringend gehandelt werden musste. Der erste Schritt ist getan. Bis auf drei Baumscheiben sind jetzt alle Scheiben mit Lavendel und diversen Kräutern neu bepflanzt worden", sagt sie.

Zusammen mit den roten Hängegeranien an den Laternen, die von der Werbegemeinschaft gesponsert und von der Gärtnerei Rolf Marquardt gepflegt werden, entstehe ein schönes Gesamtbild. Die zum Teil mit Klebeband fixierten Blumenampeln an den Laternen werden in Kürze mit Schellen befestigt. Die Baumscheiben in der Gelderstraße sind zum Teil noch mit Rosen bepflanzt. Sie sollen durch weitere Rosen ergänzt werden. Edeltraud Hackstein: "Es wäre zu schade, den alten Bestand zu entfernen."

Letztendlich arbeitet der Initiativkreis "Wir für Rheinberg" - Stadt, Stadtmarketing und Werbegemeinschaft - aber darauf hin, ein einheitliches, blühendes Erscheinungsbild zu schaffen. Das Nachpflanzen der Rosen sowie die Entfernung des Unkrauts am Großen Markt an den Haltestellen, unter den Sitzbänken und an den Papierkörben übernimmt der Dienstleistungsbetrieb.

Damit Fahrgäste der öffentlichen Verkehrsmittel ungehindert aussteigen können, soll die Baumscheibe an der Haltestelle vor dem Notariat Herlitz in Kürze von der Stadt entfernt werden. Die neue Bepflanzung und die Pflege, sprich das Wässern, sind bis Ende des Jahres gesichert. Die Finanzierung erfolgt durch einen Antrag des Stadtmarketings an den Stadtmarketingbeirat. Auch der Förderverein des Stadtmarketings beteiligt sich mit einer nicht unerheblichen Summe an den Kosten zur Verschönerung der Innenstadt. Der Initiativkreis sei sich im Klaren darüber, dass nach der bevorstehenden Baustelle und der Marktplatzsanierung erneut über eine Blumengestaltung nachgedacht werden müsse.

"Mit dieser Aktion bewegen wir einen weiteren Baustein für die Attraktivitätssteigerung der Stadt", so Edeltraud Hackstein. "Wir haben alle gesehen, dass es wenig Sinn macht, auch in Zeiten einer schlechten Haushaltslage bei der Grünpflege an zentralen Stellen einzusparen. Hier ist künftig auch die Politik gefragt."

Quelle: RP
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