| 00.00 Uhr

Rheinberg
Die "Open Stage" läuft und läuft und läuft

Rheinberg: Die "Open Stage" läuft und läuft und läuft
Hans-Peter Götzen, Vorsitzender des Trägervereins Bürgerzentrum Alpsray, organisiert die Reihe "Open Stage" im Saal des Bürgerzenrums. Die Pächter des Bistros Medley im Bürgerzentrum, das Ehepaar Alkan und Yasemin Özgur, stellen zusätzlich eigene Konzerte auf die Beine. FOTO: Armin Fischer (Archiv)
Rheinberg. Die Kleinkunstreihe im Bürgerzentrum Alpsray ist seit einem halben Jahr erfolgreich. Morgen ist der nächste Termin. Von Nicole Maibusch

Hans-Peter Götzen hat seine Akquisebemühungen für "Open Stage" vorerst auf Eis gelegt. Seit im Herbst vergangenen Jahres das erste "Kleinkunstfestival um die Ecke" im Bürgerzentrum Alpsray über die Bühne ging, hat er Kontakt zu zahlreichen Künstlern geknüpft. Rund 160 Bands beziehungsweise Musiker umfasst seine Kartei mittlerweile. Die Veranstaltung, die Bands, Sängern und anderen Künstlern ein Forum bietet, sich vor Publikum zu präsentieren, ging quasi durch die Decke. An Bewerbungen von Künstlern mangelte es von Beginn an nicht.

"Wir waren von den vielen Anfragen für Auftritte überrascht und überwältigt; es gibt augenscheinlich bei ganz vielen Künstlern einen entsprechenden Bedarf", freut sich der Vorsitzende des Trägervereins "Alpsrayer Bürgerzentrum". Er hofft auch bei der sechsten Auflage von "Open Stage" am Samstag, 3. Juni, wieder auf ein volles Haus an der Alpsrayer Straße 102 in Rheinberg. An diesem Abend treten ab 20 Uhr der Singer-Songwriter Ralf Röder, der Poetry Slammer Rebound sowie die drei Bands "Heaven done called", "Garbage Society" und "6/45 a day" auf. Der Eintritt ist wie immer frei.

Götzen ist sicher, dass auch das Open Stage-Programm am Samstag überzeugen wird. Es gilt das Prinzip "von leise zu laut". Soll heißen: Den Anfang macht meist eine ruhige Darbietung wie ein Singer-Songwriter, während sich die Acts zu vorgerückter Stunde musikalisch auch bei einem "fröhlichen" Publikum beweisen müssen. "Wir hatten bislang nicht einen Ausfall, alle Teilnehmer waren wirklich sehr professionell und haben für gute Stimmung gesorgt", sagt Götzen und schmunzelt. So professionell wie die Künstler zeigt sich auch die Bühnenausstattung. Vom Verstärker über Mischpult und Mikros bis zu Beleuchtung - das technische Equipment kann sich sehen lassen. Die Künstler müssen sich nur noch auf die Bühne stellen und loslegen. "Bei Open Stage gibt es Hutsammlungen zum Ende der Veranstaltung, bei der jeder im Publikum nach eigenem Ermessen seinen Obolus leisten kann", erläutert Hans-Peter Götzen. Der Erlös der Sammlungen aus den ersten drei Open Stages wurde in die Technik investiert. Auch das Publikum quittiert die Qualität der noch jungen Veranstaltungsserie. Im Schnitt kommen rund 70 Besucher zu den Open Stage-Konzerten. "Im nächsten Jahr wollen wir - abgestimmt auf die Events in der Region - alle zwei Monate einladen", berichtet Hans-Peter Götzen. Übrigens: Auch die nächste Veranstaltung steht schon. Die findet am Samstag, 2. September, statt und bietet unter anderem die Darbietung eines Hypnotiseurs.

Quelle: RP
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Rheinberg: Die "Open Stage" läuft und läuft und läuft


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.