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Rheinberg
Die RP fühlt den Kandidaten auf den Zahn

Rheinberg: Die RP fühlt den Kandidaten auf den Zahn
Alle fünf Bürgermeister-Kandidaten erstmals auf einem Foto vereint: Ulrich Hecker, Rosemarie Kaltenbach, Peter Mokros, Jürgen Rützel und Frank Tatzel (v.l.) bei der Artlon-Eröffnung. FOTO: Armin Fischer
Rheinberg. Die RP hat die fünf Bürgermeister-Kandidaten zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion am Mittwoch, 2. September, 19 Uhr, in den Kamper Hof in der Rheinberger Innenstadt eingeladen. Von Uwe Plien

Die RP will es genau wissen: Welcher der fünf Rheinberger Bürgermeister-Kandidaten steht wofür? Wer vertritt welche Auffassung? Damit die Rheinberger sich ein Bild machen können, haben wir die fünf Bewerber Rosemarie Kaltenbach (SPD), Frank Tatzel (parteilos für die CDU), Peter Mokros (Bündnis 90 / Die Grünen), Jürgen Rützel und Ulrich Hecker (beide parteilos) in den Saal des Kamper Hof an der Kamper Straße in Rheinberg eingeladen. Am Mittwoch, 2. September, 19 Uhr, stehen sie dort Rede und Antwort. RP-Redakteur Uwe Plien wird die Veranstaltung moderieren. Jeder ist dazu eingeladen und herzlich willkommen. In dieser Runde sollen die Kandidaten kurz skizzieren, wie sie die Stadt lenken wollen, wenn sie in das Bürgermeisteramt gewählt werden sollten.

Ob sich bereits am Sonntag, 13. September, entscheidet, wer Nachfolger von Amtsinhaber Hans-Theo Mennicken wird, darf bezweifelt werden. Bei fünf Kandidaten ist die Chance, dass ein Bewerber im ersten Angang die 50-Prozent-Hürde schafft, gering. Somit dürfte die Entscheidung erst am Sonntag, 27. September, in der Stichwahl fallen.

Insgesamt sind 26 179 Rheinberger aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Wahlberechtigt sind bei der Bürgermeisterwahl alle, die mindestens 16 Jahre alt sind. Nicht nur Deutsche, auch EU-Ausländer dürfen an die Urne treten und mit darüber entscheiden, wer neuer Verwaltungschef und Vorsitzender des Rates wird. "Wir haben 2041 Erstwähler, wobei das nicht nur 16-Jährige sind", berichtet Erika Wichers vom Wahlamt der Stadt Rheinberg.

Die Stimmzettel sind bereits gedruckt. Schließlich werden sie auch für die Briefwahl benötigt. Die ist bereits in vollem Gange. "Bisher haben wir schon mehr als 1100 Briefwahlunterlagen ausgestellt", sagt Erika Wichers. Zum Vergleich: Bei der Kommunalwahl im Mai 2014 machten rund 3000 Rheinberger Gebrauch von der Möglichkeit, per Brief an der Wahl teilzunehmen. "Da verzeichnen wir einen Trend", so die Mitarbeiterin der Stadtverwaltung. "Immer mehr Menschen nutzen die Briefwahl. Nicht nur ältere Menschen, sondern auch viele, die im September im Urlaub oder am Wahltag schlicht und einfach verhindert sind."

Einmalig finden die Wahl des Rates und die Bürgermeisterwahl getrennt statt. Die Kommunalwahl hat bereits am 25. Mai 2014 stattgefunden. Der Bürgermeister wird für fünf Jahre gewählt. Weitere Infos gibt es im Internet unter der Adresse www.rheinberg.de

Quelle: RP
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