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Rheinberg
Die Streiche von Max und Moritz in der Rheinberger Stadthalle

Rheinberg. Das Kulturbüro zeigt am Samstag, 9. April, um 16 Uhr das Stück "Max und Moritz" für die ganze Familie in der Rheinberger Stadthalle. Die beliebte Geschichte von Wilhelm Busch wird aufgeführt vom Westfälischen Landestheater.

Das klingt dann so: "Ach, was muss man oft von bösen Kindern hören oder lesen! Wie zum Beispiel hier von diesen, welche Max und Moritz hießen." Sieben Streiche hecken die beiden Lausbuben nämlich aus, die die Dorfbewohner nahezu in den Wahnsinn treiben. So müssen zunächst Witwe Bolte und ihre Hühner dran glauben, bis Schneider Böck nicht nur ihrem üblen Scherz zum Opfer, sondern auch noch in den Bach fällt. Nachdem sie noch nicht mal Halt vor ihrem Lehrer Lempel und Onkel Fritz machen; der eine fast in die Luft fliegt, der andere den Käfern zum Fraße vorgeworfen wird, haben Bauer und Müllerin genug von den beiden. Nach sechs gelungenen Streichen, endet der siebte in einer schweren Strafe. Und schon ist die kleinbürgerliche Ruhe wieder hergestellt.

Die unartigen aber kreativen Freunde, die 1865 der Feder des Dichters Wilhelm Busch entsprangen, sind längst ein Klassiker und die bekanntesten Lausbuben der Literaturgeschichte. Die Gesamtauflage von "Max und Moritz" geht in die Millionen. Das Werk wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Autor Wilhelm Busch wurde am 15. April 1832 in Widensahl bei Hannover geboren. Seine erste Bildergeschichte erschien 1859. Schon in den 1870er Jahren zählte er zu den bekannten Dichtern und Zeichnern Deutschlands. Heute gilt er als einer der Vorreiter des Comics. Seine Zeichnungen verhöhnen häufig zweifelhafte Moralauffassungen und das Spießbürgertum.

Karten gibt's für sieben Euro beim Kulturbüro der Stadt Rheinberg, Zimmer 123 im Stadthaus oder unter Telefon 02843 171 271.

Quelle: RP
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