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Alpen
Die Vorzüge des Veener Modells

Alpen: Die Vorzüge des Veener Modells
Annemarie Ricken, Fördervereins-Vorsitzender Wilhelm Jansen und Heinz van Meegeren (v.l.) gehören zum Team des Museums. FOTO: Ostermann Olaf
Alpen. Beim Handwerkermarkt kamen 1000 Euro zusammen, die die kfd spendet.

Samstag und Sonntag war das Krähendorf ein Tag der Geburtstage. Das Haus der Veener Geschichte zog vor zehn Jahren in die erweiterten Räume ein. Es gehört seit 25 Jahren dem niederrheinischen Museumsnetzwerk an. Und es beteiligte es sich am Sonntag zum zehnten Mal am Internationalen Museumstag, der bundesweit seinen 40. Geburtstag feierte. Zudem begingen Gerd und Maria Holland Diamantene Hochzeit. Mit einer Messe zu ihren Ehren, die vom Gindericher Pfarrer Berthold Hennes gehalten wurde, begann der Internationale Museumstag in Veen. "Im Haus der Geschichte ist Gerd Holland als Zeitzeuge zu hören", berichtete Wilhelm Jansen. "Er erzählt über das Leben in Veen in den 1930er Jahren."

Der Vorsitzende des Fördervereins "Unsere Veener Geschichte" freute sich über 400 Besucher, die sich im Laufe des Tages ins Gästebuch eintrugen. Sie hatten zuvor kostenlos ins "Haus der Veener Geschichte" geschaut, um etwas über das einstige Leben im Krähendorf zu erfahren. Für ein kleines Museum, das ehrenamtlich geführt wird, ist das eine sehr starke Resonanz. Sie lässt sich durch das Veener Modell erklären, bei dem sich Museum, Schule und Frauengemeinschaft ergänzen, um gegenseitig voneinander zu profitieren.

In der Grundschule konnten Besucher die Tierskulpturen bewundern, die von den 100 Grundschulkindern herausgearbeitet wurden. Oder sie lauschten dem Gesang der Grundschüler, als sie unter Leitung von Theresia Winzen sangen. Beim Handwerkermarkt präsentierten sich um die Veener Kirche und im Pfarrheim 17 Kunsthandwerker, zum Beispiel die Teddybärenfrau Jutta Scherbaum aus Bönning-Rill oder Grußkartenherstellerin Adele Bärmann aus Alpen. "Wir hatten 40 Kuchenspenden und 25 Salatspenden", erzählte Michaela van Bebber als Sprecherin der kfd Veen. "Dadurch bleiben rund 1000 Euro übrig. Diesmal spenden wir sie an das Familienhaus in Münster, in dem Eltern ganz nahe bei ihren krebskranken Kindern sein können."

(got)
 
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