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Rheinberg
Die Wahl fiel auf die Farbe Blau

Rheinberg. Grünen-Bürgermeisterkandidat Peter Mokros und seine Helfer verpassten der alten Gruben-Lok auf dem Spielplatz in Eversael einen neuen Anstrich. Von Sassan Daskutah

Jetzt die alte Grubenlok, die auf dem Spielplatz in Eversael an der Straße "Zum Rhein" steht, einen neuen Anstrich bekommen. Peter Mokros, Bürgermeisterkandidat der Grünen, und sein Wahlkampfteam haben der Lok einen blauen Look verpasst. Die Idee stamm von Robert Meier, engagierter Jugendarbeiter und Mitglied im Wahlkampftross von Mokros.

Meier hatte die Lok vor 16 Jahren besorgt. Parteimitglieder und viele kleine Helfer griffen zu Pinsel und Farbe, ehe der Grill angefeuert wurde. "Ich will in die Ortsteile, um zu erfahren, wo der Schuh drückt", sagt Mokros. Und bei so einer Aktion komme man leicht ins Gespräch.

Wegen des recht starken Windes kamen weniger Bürger, als die Grünen sich erhofft hatten. Doch immer wieder hielten Eversaeler an, um mit Peter Mokros zu plaudern. Simon Schulz hatte gleich mehrere Fragen an den Kandidaten. "Wo wollen Sie ihre Akzente setzen?", wollte er wissen. "Mir ist mehr Bürgerbeteiligung wichtig. Es sollen mehr Informationen fließen", lautete die Antwort. Ihm werde noch zu viel hinter verschlossenen Ratstüren besprochen. Natürlich sei ein Hauptakzent der Klimaschutz. "Wo setzen sie da an?", fragte Schulz weiter. "Ich will keine Logistikunternehmen mehr. Außerdem will ich jede Maßnahme vom Amt für Nachhaltigkeit prüfen lassen, ob sie nicht dem Klima schaden", so der Grüne.

Bei den kleinen Helfern hatte der Grünen-Politiker schnell eine Fangemeinde. Sie scharten sich um ihn und entfachten ein Fragenfeuerwerk. Er erklärte den Mädchen und Jungen, was für Aufgaben ein Bürgermeister hat und was für ihn wichtig sei. Unter anderem wolle er darauf achten, dass es den Kindern und der Jugend gut gehe. Mokros setzt sich im Jugendhilfeausschuss schon seit Jahren für junge Rheinberger ein.

Dem neunjährigen Mika aus Orsoy erklärte er, dass es wichtig sei, dass Mädchen und Jungen an allen sechs Sportstätten in Rheinberg Sport treiben können. "Ich überlege, wie ich es schaffe, dass alle sechs Vereine in Rheinberg erhalten bleiben", sagte Mokros dem kleinen Fußballer. Die Antwort gefiel Mika, Er strahlte.

Quelle: RP
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