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Rheinberg
Die Zukunft des eigenen Ortes mitgestalten

Rheinberg: Die Zukunft des eigenen Ortes mitgestalten
Dörfliche Qualität: Orsoy bietet mit Edeka Daniels eine gute Einkaufsmöglichkeit. Das ist nicht in allen Ortsteilen so. FOTO: Armin Fischer
Rheinberg. Die Stadt sucht Freiwillige für ein Dorfentwicklungsprojekt, das zusammen mit der Hochschule Rhein-Waal durchgeführt wird. Es geht um Einkaufsmöglichkeiten, Nahverkehr und ärztliche Versorgung.

Die Stadt ruft dazu auf, an einem Projekt mitzuarbeiten. Es geht um "zukunftsfähige Ortsteile in Rheinberg". Bewohner sollen die Zukunft ihres Ortsteils, ihres Dorfes aktiv mitgestalten. Es geht also darum, wie das Leben im Wohnort in 15 Jahren aussehen könnte und welche Veränderungen zu erwarten sind. Einkaufen, Arztbesuch, Nahverkehr - durch den demografischen Wandel werden sich auch am ländlichen Niederrhein viele Veränderungen ergeben.

Wer aktiv an diesem wissenschaftlichen Projekt mitarbeitet, kann dazu beitragen, den eigenen Ort für die Zukunft fit zu machen und das eigene Lebensumfeld nachhaltig zu verbessern und zu sichern.

Für dieses Projekt mit der Hochschule Rhein-Waal unter der Leitung von Prof. Dr. Daniela Lud werden Menschen aus den Rheinberger Ortsteilen gesucht, die aktiv an der Entwicklung eines quartiersbezogenen Leitbildes für eine nachhaltige Entwicklung ihres Dorfes oder Ortsteils mitwirken möchten.

Am Ende des Prozesses soll eine Vision für die Identität von Dorf und Ortsteil stehen. Zusammenfassend könnte man sagen: Wer sich in seinem Ort engagiert, der identifiziert sich auch in stärkerem Maße damit und fühlt sich letztendlich wohler.

Um welche Aufgaben geht es nun in diesem im Projekt? Die Teilnehmer verpflichten sich, bei der Durchführung der wissenschaftlich begleiteten Befragung mitzuhelfen und aktiv an Dorf- oder Ortsteilveranstaltungen teilzunehmen. Themenbereiche nachhaltiger Dorfentwicklung könnten zum Beispiel sein: eine vernetzte Entwicklung der Dörfer (Quartiere), eine nachhaltige Daseinsvorsorge (etwa Nahversorgung, Mobilität, Energie oder Klimaschutz). Zunächst müssen geeignete Ortsteile oder Dörfer gefunden und ausgesucht werden. Dann werden die Bewohner informiert, bevor ermittelt wird, wo der spezifische Bedarf liegt.

Entwicklung und Auswertung der Fragebogenaktion liegt in Händen der Hochschule. Die aktiven Teilnehmer sollen dabei helfen, die Fragebögen auf den jeweiligen Ort abzustimmen, sollen sie verteilen und wieder einsammeln. Zudem werden sie gebraucht, wenn Informationsveranstaltungen durchgeführt werden. Mitte August sind weitergehende Informationen geplant.

Bis zum 28. August soll mit Hilfe von Bewerbungsbögen in den Ortschaften für die Aktion geworben werden. Diese findet man auf der Internetseite der Stadt Rheinberg und der Hochschule Rhein-Waal unter www.hochschule-rhein-waal.de/de/news/Aufruf.

Informationen gibt es auch bei Birgit Mosler, Hochschule, Tel. 02842 9082-5281, E-Mail Birgit.Mosler@hochschule-rhein-waal.de sowie bei Jens Harnack, Stadt Rheinberg, Tel. 02843 171493, E-Mail jens.harnack@rheinberg.de.

Die Auswahl der mitarbeitenden Ortsteile und Dörfer durch ein Gremium aus Professoren und Mitarbeitern der Stadt Rheinberg erfolgt auf Grundlage der eingereichten Bewerbungsbögen mit Informationen über Akteure und Zukunftsthemen bis zum 15. September. Die Fragebogenaktion findet im November und Dezember statt.

(up)
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