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Rheinberg
Drei Tage Europa erlebt
Rheinberg: Drei Tage Europa erlebt
Schülerinnen der Klassen 7 und 8 haben mit Eva-Maria Ritt eine Modenschau auf die Beine gestellt. Dabei standen die Farben Europas im Vodergrund. FOTO: Armin Fischer
Rheinberg. Mode, Kunst, Kochen und Informationen: Die Schüler und Schülerinnen von Haupt-, Real- und Gemeinschaftsschule in Rheinberg haben die Projekttage "Wir hier und in Europa" mit Leben gefüllt. Von Stephan Engberding

Was passiert, wenn Schüler und Schülerinnen unterschiedlichster Altersstufen aus drei Schulformen gemeinsam das Thema Europa entdecken, erlebte man gestern im Rheinberger Schulzentrum. Die Gruppen der Projekttage "Wir hier und in Europa" präsentierten dort die Ergebnisse ihrer Arbeit. "Wir haben ganz, ganz aufregende Tage hinter uns", erzählt Projektleiterin Barbara Mennekes.

Schüler hatten die Flurwände mit den Flaggen und Sehenswürdigkeiten der europäischen Nationen bemalt. Andere boten den hungrigen Besuchern typisch spanische Häppchen an. Wer sich zu Hause lieber selbst an der ausländischen Küche versuchen wollte, konnte ein europäisches Kochbuch erstehen, in dem die Schüler u.a. ungarische, rumänische und italienische Rezepte gesammelt hatten, die sie während der Projekttage von Freunden, Verwandten und Rheinberger Gastronomiebetrieben erhalten hatten.

In den Nationalfarben

Unter dem Motto "Kleider Europas" veranstalteten einige Schülerinnen unter der Leitung von Eva-Maria Ritt eine Modenschau, bei der sie Kleider in den Nationalfarben Polens, Englands, Frankreichs, Deutschlands und der Niederlande präsentierten. Das Besondere: die Kleider wurden nicht irgendwo gekauft, sondern während der Projekttage selbst hergestellt – und das obwohl das Entwerfen und Nähen von Kleidung für die Teilnehmer absolutes Neuland war.

"Niemand von uns hat das vorher schon mal gemacht", sagte Pia (13). Spannend war es aber allemal. Das Thema sei zudem interessant gewesen, weil "wir immer schon mal nähen wollten und weil wir uns für Mode interessieren", begründet die gleichaltrige Marie ihre Entscheidung mitzumachen. Die Wahl der fünf dargestellten Nationen kommt dabei nicht von ungefähr, sondern hängen mit dem Sprachangebot und dem Schüleraustauschprogramm der Schule zusammen.

Wiederholen?

Barbara Mennekes ist zufrieden, wenn sie auf die vergangenen drei Tage zurückschaut. "Ich bin glücklich, wie es gelaufen ist." Ob und in welcher Form die Aktion wiederholt wird, stehe aber noch nicht fest. Zunächst gelte es, die Aktion gemeinsam auszuwerten.

Quelle: RP
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