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Rheinberg
Ein Konzept für die Zukunft der Bäder

Rheinberg. Heute tagt der Rheinberger Sportausschuss im Eversaeler Schützenvereinsheim. Es geht auch um Frei- und Hallenbad. Von Uwe Plien

Die Zukunft der Borther Kleinschwimmhalle ist nach einer umfangreichen Sanierung erst einmal gesichert. Aber was passiert mit dem Solvay-Hallenbad und dem Underberg-Freibad? Über beide Bäder ist insbesondere im Zusammenhang mit dem Haushaltssicherungskonzept viel spekuliert worden. Wenn heute der Sportausschuss tagt, steht auch der Tagesordnungspunkt "Bäderkonzept" auf der Tagesordnung. Wichtig zu wissen: Der Ausschuss tagt nicht wie üblich im Stadthaus, sondern im Vereinsheim des Bürgerschützenvereins Eversael an der Feldstraße 3. Beginn ist um 17 Uhr.

In der Vergangenheit ist mehrfach über die Bäder beraten worden - unter Beteiligung des Moerser Energieversorgers Enni, der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen und dem Ingenieurbüro Möller + Meyer. Stets wurde festgestellt, dass sich aus beiden Bädern etwas machen lässt. Das Freibad ist rund 20 Jahre nach der letzten Komplettsanierung in einem guten Zustand. Aber in das 40 Jahre alte Hallenbad muss einiges investiert werden. Spätestens in 15 Jahren, so ist berechnet worden, muss das Bad kernsaniert werden. Und dann ist eine Millionensumme fällig.

Auch über einen Neubau ist bereits nachgedacht worden. Wie konkret solche Gedanken schon gediehen sind, das weiß man nicht. Denkbar wäre, ein neues Hallenbad am Freibad im Stadtpark zu bauen, um den jetzigen Solvay-Hallenbad-Standort an der Dr.-Aloys-Wittrup-Straße in Rheinberg eventuell für eine Turnhalle zu nutzen.

Immer wieder ist über ein Bäderkonzept nachgedacht worden. Heute in der Ausschusssitzung wird Rainer Kusch als Berater des Stadtsportverbandes Rheinberg sein Interesse kundtun, an einem Bäderkonzept mitzuarbeiten. Kusch war viele Jahre Mitarbeiter des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen und Leiter des Stabs Sportentwicklung/Grundsatzfragen gewesen. Inzwischen setzt er seine beruflichen Erfahrungen im Bereich Beratung, Qualifizierung und Projektmanagement ein. Nun soll ein Entwicklungsplan erstellt werden, bevor ein Maßnahmenplan mit Arbeits-, Zeit- und Finanzzielen folgt.

Nun schlägt die Verwaltung vor, eine Arbeitsgruppe "Bäderkonzept" einzurichten. Ihr sollen der Vorsitzende des Sportausschusses, ein Verwaltungsvertreter aus dem Fachbereich 51 (Sport), der Badbetriebsleiter sowie weitere Vertreter aus der Stadtverwaltung, nämlich aus den fachbereich 65 und 20 angehören.

Quelle: RP
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