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Alpen
"Ein Leben zu zweit" - erzählt mit bekannten Melodien im Park

Alpen. "Herzlich willkommen zu dieser Outdoor-Veranstaltung", begrüßte der Vorsitzende des Musik-und Literaturkreises Alpen, Dr. Hans-Georg Schmitz, die rund 70 Stift-Bewohner und andere Gäste in dem beschaulich gestalteten Sommerzelt, das bei der instabilen Wetterlage als schützendes "Dach" für das Konzert der "Niederrhein Brass" dienen sollte. Von Alexander Florié

Mit einer fanfaren-hymnischen "Intrada" leitete das elfköpfige Ensemble um den Leiter Raphael Thöne die dann folgende musikalische Stunde ein, die von Klaus Korthauer mit einigen moderativen Bemerkungen zu den einzelnen Musikblöcken und der Idee des Programms eingerahmt wurde.

Diesmal hatte die Combo ihr Programm unter das Motto "Ein Leben zu zweit" gestellt und durchlief musikalisch die verschiedenen Stadien, die so eine gemeinsame Beziehung ausmacht - vom ersten Kennenlernen und Verliebtsein über das sich aneinander gewöhnen bis hin zu dem sich Einrichten miteinander und späteren gemeinsamen Altwerden.

Zum "Kennenlernen" gab's eine "klassisch" beginnende, sich dann in eine flockig-diexieland-angehauchte Variante verwandelnde Version von "Amazing Grace", ehe die "Fundator" einen komplex arrangierten Ausflug in ein flamencoartiges, später fast clownesk "lachendes" Stück bot.

"Verliebt" wurde sich mit den beiden Sinatra-Stücken "I get sentimental over you" und "They can't take that away from me" - beide schmissig-charmant mit viel Swing, einem "strahlenden" Klangkörper und auf den Punkt gespielt.

Mit viel flockigem Humor und voller arrangiertem Klangwitz und dem richtigen Touch kam dann beim "Tanzengehen" die Melodie der Muppet-Show und das von Killian Sander arrangierte Schlager-Medley mit Hits von Marianne Rosenberg bis Udo Jürgens sowie der Klassiker "Puttin on the Ritz" mit entsprechendem Charleston-Schwung rüber.

Beim "Tubby Mousetrotter" und "Mr. Jums" wurde das "Zusammenleben mit Haustieren" musikalisch manifestiert, um anschließend das "Gemeinsam älter wer-den" zu Gehör zu bringen - mit einem schwungvollen "Wien bleibt Wien" zum Mitklatschen, dem fast "aristocats"-swingartigen Beatles-Song "When I'm 64" und der großen Hymne "Music" von John Miles, die allerdings ein wenig zu defensiv und zurückgenommen erklang.

Dem Beifall des Publikums tat allerdings das keinen Abbruch. Die sehr unterhaltsame Stunde endete dann mit dem "Empty Stage Blues" - erst mit leer gefegten Instrumentenständern und der Tuba, dann noch mal im Kollektiv.

Quelle: RP
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