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Rheinberg
Einbrüchen vorbeugen -Zuschüsse beantragen

Rheinberg. In der dunklen Jahreszeit haben Einbrecher Hochkonjunktur. Im vergangenen Jahr kam es in Deutschland zu mehr als 150.000 Wohnungseinbrüchen. Auch Rheinberg bleibt von der Einbruchswelle leider nicht verschont. "Ein Einbruch bedeutet für viele nicht nur einen materiellen und finanziellen Schaden, sondern auch einen tiefen Eingriff in die Privatsphäre und damit einhergehend ein verlorengegangenes Sicherheitsgefühl", so die CDU-Ortsverbandsvorsitzende Sarah Stantscheff.

Der CDU-Ortsverband Rheinberg möchte deswegen auf ein neues Zuschussprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zur Kriminalitätsprävention durch Einbruchsicherung aufmerksam machen, das nun gestartet ist und für mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden sorgen soll.

Private Eigentümer und Mieter können nun finanzielle Zuschüsse zur Sicherung gegen Wohnungs- und Hauseinbrüche in Anspruch nehmen. Das dreijährige Zuschussprogramm wurde vom Bund mit 30 Millionen Euro ausgestattet.

Jeder, der in den Einbruchsschutz einer bestehenden Wohnimmobilie investiert, kann eine Förderung beantragen. Gefördert werden sowohl das Material als auch der fachgerechte Einbau durch Fachunternehmen - ein Sachverständigenbescheid ist nicht erforderlich. Dabei muss die Förderung vor Beginn der Umbauarbeiten beantragt werden. Der Zuschuss beträgt zehn Prozent der Investitionssumme und bewegt sich je nach Investitionskosten zwischen mindestens 200 Euro und maximal 1500 Euro.

Einen Zuschuss gibt es für den Einbau einbruchshemmender Haus- oder Wohnungstüren, für die Nachrüstung von Fenstern, den Einbau von Einbruchs- und Überfallmeldeanlagen, den Einbau einbruchshemmender Gitter und Rollläden und für baugebundene Assistenzsystheme wie z. B. Bild oder Gegensprechanlagen.

Quelle: RP
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