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Rheinberg
Eiserne Hochzeit im Hause Kremer

Rheinberg. Vor 65 Jahren gaben sich Marianne und Theo Kremer in Alpen das Jahr-Wort.

Beim Tanzkursus im Millinger Bienenhaus haben sich die Wege von Marianne (84) und Theo Kremer (87) zum ersten Mal gekreuzt. Morgen vor 65 Jahren haben sich der junge Mann aus Millingen und die Bauerstochter aus Alpen in ihrer Heimatkirche St. Ulrich ewige Treue gelobt. Gestern haben die beiden mit ihren drei Kindern, allesamt Mädchen, sechs Enkeln und vier Urenkeln das seltene Fest der Eisernen Hochzeit feiert.

Theo Kremer hat bei den Solvaywerken eine Schlosserlehre absolviert. Noch während der Lehrzeit wurde er im letzten Kriegsjahr als Soldat eingezogen. Nach dem Krieg hat er bei der Solvay als Schlosser gearbeitet, insgesamt 45 Jahre bis zu seinem Ausscheiden in den Ruhestand 1988. Die letzten zwölf Jahre war er Mitglied des Betriebsrates. Musik war immer seine Leidenschaft. Er spielte mit dem Akkordeon auf dem Tanzboden und beim Karneval, sang im Millinger Chor Froh und Ernst, spielte die Lyra im Tambourcorps St. Ulrich, den sein Vater mit aus der Taufe gehoben hatte und dessen Tambour-Major er war. Der Jubilar gehört seit mehr als einem halben Jahrhundert der St.-Ulrich-Schützenbruderschaft an. Marianne Kremer kümmerte sich um Kinder und Haushalt. Und wenn dann noch Zeit blieb, beschäftigte sie sich gern mit Handarbeit. Heute sind ihr die Urenkel die Liebsten.

(bp)
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