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Rheinberg
Europaschule und Gymnasium bilden Sonderklassen

Rheinberg. Thema morgen Abend im Rheinberger Schulausschuss: Auch die Flüchtlingskinder müssen unterrichtet werden. Von Uwe Plien

Inzwischen ist es amtlich: Alle in der Stadt Rheinberg lebenden Kinder, die in diesem Jahr schulpflichtig werden, sind an einer Grundschule angemeldet worden. Insgesamt sind das 283 Jungen und Mädchen, die auf 13 Klassen aufgeteilt werden. Somit werden an der Grundschule Budbeg-Orsoy 61 Kinder drei erste Klassen bilden (zwei in Budberg, eine in Orsoy), an der Gemeinschaftsgrundschule Rheinbeg werden 41 Kinder auf zwei Klassen verteilt (eine Klasse am Standort Grote Gert, eine an der Schulstraße).

Die Katholische Grundschule St. Peter bildet drei neue Klassen mit insgesamt 74 i-Dötzchen, während die Schule am Bienenhaus in Millingen im Sommer 38 neue Schüler begrüßen kann, die zwei Klassen bilden werden. In Wallach an der Schule am Deich rücken 63 Jungen und Mädchen nach, so dass drei 21-er-Klassen entstehen. Zusätzlich wird mit sechs Flüchtlingskindern gerechnet. Über diese Entwicklungen wird morgen der Schulausschuss informiert.

Das Gremium tagt um 17 Uhr im Stadthaus, Sitzungszimmer 249. Während es in Rheinberg unproblematisch ist, Flüchtlingskinder im Grundschulalter in Schulen zu unterrichten, sieht es an den weiterführendrn Schulen anders aus. Der Schulträger - also die Stadt Rheinberg - ist gesetzlich verpflichtet, dafür zu sorgen, dass auch Flüchtlingskinder ihrem Alter entsprechend unterrichtet werden. Bislang gab es noch genügend freie Plätze an den Schulen, aber inzwischen hat sich das Bild geändert.

Sowohl in der Europaschule als auch am Amplonius-Gymnasium sind die Kapazitäten voll ausgeschöpft. Besonders in den Jahrgangsstufen acht und neun pressiert es derzeit, so dass keine weiteren Schüler aufgenommen werden können. Nun müssen an beiden Schulen Seiteneinsteigerklassen für die Flüchtlingskinder gebildet werden. Beide Schulen stellen deshalb jeweils einen Raum für diese Klassen zur Verfügung. "Damit", so schreibt die Verwaltung, "kann für alle zurzeit in Rheinberg lebenden schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen ein Platz zur Verfügung gestellt werden.

Auch dürfte der prognostizierte Bedarf an Schulplätzen in den nächsten Monaten gedeckt sein."

Quelle: RP
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