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Rheinberg
Eversaeler Grenadiere feiern 60. Geburtstag des Zuges

Rheinberg. Vor 60 Jahren fiel der Startschuss für die Eversaeler Grenadiere. "Damals hatte Heinz Göbel die Idee, die Truppe auf die Beine zu stellen, und schnell hatte der Bürgerschützenverein Eversael 1728 einen Grenadierzug", erzählt Werner Wienberg, Vorsitzender des BSV Eversael. Heinz Göbel schlossen sich Gerd und Friedhelm Jochems, Wilhelm Rühl, Hermann Nothers, Lother Jänichen, Herbert Finnmanns, Theodor Kremer und Wilhelm Garden an. Am Freitag feierten die Grenadiere ihr Jubiläum. Von Sassan Dastkutah

Von 88 möglichen Gästen kamen rund 70 ehemalige und aktuelle Grenadiere. Am Schützenheim gab es einen Umtrunk, anschließend wurde das Jubiläum im Festzelt begangen. "Wir feiern wegen des Jubiläums zum ersten Mal auch an einem Freitag Schützenfest", erklärte Frank Wienberg, der aktueller Grenadierhauptmann. Die Grenadiere seien Eckpfeiler eines jeden Schützenvereins, dessen sind sich Schützen und Grenadiere gleichermaßen bewusst. "Allein beim Umzug wirken die Grenadiere in ihren tollen Uniformen klasse", schwärmte der 29-Jährige.

Natürlich haben die Grenadiere auch Aufgaben, wie sein Sohn Frank Wienberg erklärte. "Wir halten unter anderem Thronwache und sorgen für Ordnung im Zelt." Und macht einer mal Unsinn, bekommt der einen Haftbefehl. Das sei ein netter Spaß. Dann geht es ab in die Grenadierstube. Mit einer kleinen Spende könne der Verhaftete sich wieder freikaufen. Die meisten bleiben gleich länger in der Grenadierstube, denn da ist immer gute Laune und Stimmung.

Gründungsmitglied Willi Garden ist heute 78 Jahre alt. "Wir waren echt eine gute Truppe. Ich war fast zehn Jahre lang Grenadier", erzählte er. Theo Kremer war auch von Beginn an dabei und war fast 18 Jahre Grenadier. "Wir hatten einen super Zusammenhalt. Das ,Wir-Gefühl' war klasse", verriet Kremer. Toll findet Kremer, dass die Grenadiere bis heute die Tradition aufrecht gehalten haben. Die aktuellen elf Grenadiere sind in die Fußstapfen ihrer Vorgänger getreten und haben immer noch Spaß bei der Sache. Für die Grenadiere zähle vor allem die Kameradschaft, so Wienberg, der 2000 zu den Grenadieren gestoßen war.

Eins ist in Rheinberg einmalig bei den BSV-Grenadieren. Wienberg: "Wir haben unser eigenes Regelwerk und sind nicht an die Statuten des Vereins gebunden.

Quelle: RP
 
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