| 00.00 Uhr

Rheinberg
Experimentieren und entdecken in Millingen

Rheinberg. Ob trommeln, bis die Ohren dröhnen, oder auf dem Schulhof eine "Brauserakete" starten lassen - in der Grundschule am Bienenhaus in Millingen fallen derartige Aktionen in dieser Woche mitnichten unter "Unfug". Im Rahmen der Projektwoche zum Thema "Experimentieren und entdecken" werden die Grundschüler noch bis Freitag zu Nachwuchsforschern: Klassen- und jahrgangsübergreifend gehen sie naturwissenschaftlich-technischen Phänomenen auf den Grund. Was im Alltag als selbstverständlich hingenommen wird, nehmen die Kids eine Woche lang unter die Lupe und fragen unter anderem: Was ist Schall? Warum halten Brücken? Wieso ziehen Magnete manche Dinge an? Was ist Luft? Und: Was hat es mit Sprudelgas auf sich? Insgesamt sieben verschiedene Themenbereiche können sich die Millinger Grundschüler in dieser Woche experimentell erarbeiten. Von Nicole Maibusch

Im Namen der Wissenschaft haben sie die Gelegenheit, ungewöhnliche Versuche durchzuführen. "Auch im Unterricht führen wir immer wieder Experimente durch", sagt Schulleiterin Jasmin Brune. Doch für gleich mehrere komplexere Versuchsaufbauten zu bestimmten Themenbereichen fehle hier meist die Zeit.

Mit der Projektwoche, die einmal im Jahr zu unterschiedlichen Themen gestaltet wird, soll die natürliche Neugier und Experimentierfreude der Kinder gefördert werden. Dabei sei es meist gar kein Problem, die Schüler zu motivieren, mitzumachen, auszuprobieren und nachzuvollziehen. "Oft muss man sie sogar bremsen und darauf hinweisen, die Versuchsanordnung einzuhalten", schmunzelt Jasmin Brune. Denn reine Spielerei ist die Projektwoche natürlich nicht: Versuchsaufbau und -durchführung, Vermutung, Besprechung und Dokumentation - das gehört schon für die Kleinen zum wissenschaftlichen Arbeiten dazu.

Mit dem Tag der offenen Tür schließt die Projektwoche heute ab. An diesem Tag sind die kommenden ABC-Schützen mit ihren Eltern eingeladen, die Schule kennenzulernen und gemeinsam mit den Grundschülern zu experimentieren. Eltern haben zudem die Möglichkeit, sich einen Termin für den Anmeldetag (Montag, 2. November) zu reservieren. "Wer sich keinen Termin eingetragen hat, ist am 2. November willkommen, muss aber mit Wartezeiten rechnen", so Schulleiterin Brune.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Rheinberg: Experimentieren und entdecken in Millingen


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.