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Alpen
Fachausschüsse vertagen Entscheidungen zum Haushalt 2016

Alpen. Auch ein millionenschweres Loch im Haushalt und die drohende Haushaltssicherung bringen die Politik im Rathaus nicht aus der Ruhe. Die belässt es bei ihrer Arbeitsaufnahme nach dem Jahreswechsel bei traditioneller Routine. Da die Fraktionen den vor Weihnachten eingebrachten Etat-Entwurf noch nicht beraten haben, beließen sie es gestern dabei, diesen formal zur Kenntnis zu nehmen und dem Haupt- und Finanzausschuss "derzeit" keine Änderungen vorzuschlagen. Von Bernfried Paus

So praktizierte es gestern zunächst der Ausschuss für Schule, Sport, Soziales und Kultur und anschließend der Bau und Planungsausschuss. Beide Ausschüsse hatten ihre Arbeit in Rekordzeit erledigt. Eine Neuigkeit war personeller Natur: Irmgard Höpfner (CDU) aus Veen führte als Vorsitzende in der Nachfolge des verstorbenen Charly Schweden erstmals durch die Sitzung des Schul- und Sportausschusses. Sie machte ihre Sache ohne Fehl und Tadel.

Der Planungsausschuss machte anschließend den ersten konkreten Schritt in das Jahr, das dem Dorf Alpen nach einem Wettstreit von Architekten und Städteplanern eine Vision für die nächsten 20 Jahre bescheren soll. Er fasste den Aufstellungsbeschluss für die vierte Änderung des Bebauungsplanes Nr. 4 "Burgstraße - Im Heesefeld - Bruckstraße". Auf die zunächst von der Verwaltung vorgeschlagene Veränderungssperre für den Bereich hinter der Evangelischen Kirche verzichtete die Politik einstimmig.

Bürgermeister Thomas Ahls machte deutlich, dass es hier nicht darum gehe, "irgendetwas zu verhindern". Doch man wolle mit dem Investor, der hier plane, "ins Gespräch kommen". Es soll eben nicht etwas auf den Weg kommen, das der Zielsetzung und den Ergebnissen des in Kürze startenden Ideenwettstreits für den Städteumbau zuwiderlaufe.

Ahls klärte darüber auf, dass der Rat denkbare Fehlentwicklungen auch ohne die Keule "Veränderungssperre" ausbremsen könne. Allein der Begriff wirke abschreckend, fand Willi Schellen (Grüne). Der Bürgermeister äußerte sich "zuversichtlich, dass es am Ende hier eine gute Lösung geben wird".

Quelle: RP
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