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Rheinberg
FDP macht Druck in Sachen Wasserversorgung

Rheinberg. Die FDP Rheinberg fordert Bürgermeister Frank Tatzel auf, so schnell wie möglich die Ratsfraktionen und die Bürger zu informieren, wie es mit der Wasserversorgung in Rheinberg weitergehen wird. Wie mehrfach berichtet, hat die Gesellschafterversammlung der Kommunalen Wasserwerke (KWW) gegen Widerstände aus dem Rat in Rheinberg - größter Anteilseigner der KWW - den Besorgungsvertrag mit der Niag zum 31. Dezember gekündigt. Die Vertreter aus Alpen, Sonsbeck und Xanten hatten mit Mehrheit die Kündigung auf den Weg gebracht, um die Geschäfte künftig innerhalb der kommunalen Familie ohne private Dienstleistungen zu regeln.

"Wir werden nach der Sommerpause einen detaillierten Antrag stellen, damit die Bürger wissen, was im nächsten Jahr auf sie zukommt", kündigte FDP-Fraktionschef Herbert Becker an. "Jetzt wollen wir aber auch ein Konzept sehen, wie es weitergehen soll", sagte der Liberale. Das Strategiepapier liege "trotz mehrfacher Nachfragen noch immer nicht vor", so Herbert Becker. Es müsse auch in Zukunft sichergestellt sein, dass beispielswiese "Pumpen auch bei erhöhter Nachfrage nicht ausfallen und die Qualität des Trinkwassers zum fairen Preis gesichert bleibt".

(bp)
 
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