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Alpen
Fehlersuche an Gefahrenampel

Alpen. Große Resonanz in Facebook-Gruppe "Wenn Du Alpener bist . . ." auf RP-Bericht über Notruf-Bitte der Polizei. Anwohner berichtet von gefährlichem Erlebnis. Von Bernfried Paus

Die Turbulenzen um die vermeintlich defekte Ampel an der Kreuzung Rathausstraße/Weseler Straße beschäftigen viele Menschen in Alpen weiter intensiv. Der Initiator der Debatte in der Facebook-Gruppe "Wenn Du Alpener bist . . ." freut sich darüber, dass sich die RP des Themas angenommen hat, in die sich auch die Polizei eingeschaltet und darum gebeten hatte, bei Gefahr den Notruf 110 zu wählen. Fast 40 Mitglieder der Gruppe haben die Reaktion "geliked". Außerdem hat der Initiator gestern ein Bild von Technikern hinzugefügt, die offenkundig die Ampelschaltung checkten. Bei der hatten Anwohner den Eindruck, dass sie bisweilen zeitgleich für verschiedene Richtungen Grün signalisiert.

Menschliches Versagen aber vermutet Helmut Diebels (77), der nach Lektüre des RP-Berichts anrief, um ein Erlebnis der besonderen Art zu schildern. Der Anwohner der Rathausstraße erzählte, dass er und seine Frau Elfi als Fußgänger an der Ampel "nur um einen Schritt dem Tod entgangen sind". Sie hätten an der Fußgängerampel gewartet, um die B 58 zu queren. Seine Frau habe beim Umschalten auf Grün das Signal zum Gehen gegeben. In dem Moment, als sie den ersten Fuß auf die Fahrbahn gesetzt hätten, so Diebels, sei "ein weißer Kastenwagen mit Mordstempo auf der B 58 vorbeigerauscht".

Der Schrecken war groß: "Nur ein Schrittchen weiter, und wir wären beiden tot gewesen." Der Rentner geht nicht von einer Fehlschaltung aus, sondern denkt, dass der Fahrer im letzten Moment bei Rot durchgefahren sei. Noch Tage später müssten er und seine Frau noch an den Vorfall denken: "Wir hatten einen Schutzengel."

Quelle: RP
 
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