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Alpen
Feinstaub: Auch alte Öfen müssen sauber sein

Alpen. Für rund zwei Millionen Kaminöfen und Heizkamine in Deutschland läuft Ende des Jahres eine Schonfrist aus: Geräte mit Baujahr vor 1985 auf dem Typenschild müssen bis dahin stillgelegt oder nachgerüstet werden. "Auch in Alpen gibt es mit Sicherheit einige solcher alten Schätzchen", sagt Energieberater Akke Wilmes von der Verbraucherzentrale NRW. "Viele davon funktionieren auch noch einwandfrei - aber sie pusten Unmengen von Dreck in die Luft."

Weil dieser Ausstoß die zulässigen Feinstaub-Grenzwerte überschreitet, müssen die Öfen ausgetauscht oder mit Filtern bestückt werden. Hält ein nachgerüstetes Gerät die Werte ein, darf es weiterlaufen. Auch der Austausch deutlich jüngerer Modelle könne sich auf diese Weise schon lohnen.

Der Energieexperte rät, die Frühlings- und Sommermonate für eine Umstellung zu nutzen, damit pünktlich zur nächsten Heizperiode im Herbst ein neuer Wärmespender bereitsteht. Bei allen Fragen rund um Öfen und Heizungen hilft die Energieberatung der Verbraucher-zentrale, jeweils am ersten Dienstag von 9 bis 12 Uhr und am dritten Dienstag im Monat von 13.30 bis 16 Uhr im Alpener Rathaus. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit, auch außerhalb dieses Zeitrahmens einen Termin zu vereinbaren.

Neben dem Thema Heizungsanlagen können Bürger sich auch rund um die Bereiche Energie und Energieeinsparung im Rathaus beraten lassen. Der Experte gibt individuelle Tipps zur Sanierung, Wärmedämmung, Heizungstechnik, Solarthermie und Schimmelbeseitigung. Die Beratung ist gratis, anbieterunabhängig, individuell und wird von einem Energieberater der Verbraucherzentrale NRW durchgeführt.

Terminvereinbarung bei dem Klimaschutzmanager Luuk Masselink, Rathaus (Zi. 303) Tel. 02802 912 610, E-Mail an luuk.masselink@alpen.de

Quelle: RP
 
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