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Alpen
Feuerwehr-Chefs werden deutlich besser entschädigt

Alpen. An Lohnzuwächse im zweistelligen Bereich - zumal im öffentlichen Bereich - können sich allenfalls noch ältere Zeitgenossen erinnern. Nun gibt's für die Führungscrew der Freiwilligen Feuerwehr einen ordentlichen Schluck aus der Pulle. Der Haupt- und Finanzausschuss war einhellig der Auffassung, dass der überfällig und zweifelsfrei verdient sei. So bekommt Wehrführer Michael Hartjes künftig eine monatliche Aufwandsentschädigung von 423,80 Euro. Bisher wurden ihm 450 Euro im Jahr überwiesen - plus 240 Euro Telefonkostenpauschale. Von Bernfried Paus

Seinen Stellvertretern Marco Giesen und Frank Coenen stehen künftig monatlich 211,90 Euro zu. Sie werden bislang mit 200 Euro pro Jahr entschädigt. Fürs laufende Jahr wurde eine Einmalzahlung von 2400 Euro für den Wehrchef sowie von 1000 Euro für die Stellvertreter beschlossen. Der Haupt- und Finanzausschuss sich einig, dass der Einsatz für die Sicherheit der Bevölkerung die Anhebung der Bezüge rechtfertigt. Der Tenor lautete: "Auf jeden Fall angemessen." Hintergrund der Entscheidung ist das neue Brandschutz- und Hilfeleistungsgesetz des Landes. Danach waren die Aufwandsentschädigungen für Funktionsträger bei den Freiwilligen Feuerwehren in der Zuständigkeit der Räte neu zu fassen.

Eine kreisweit einheitliche Regelung, so erläuterte Bürgermeister Thomas Ahls, sei nicht zustande gekommen. Alpen habe sich mit den unmittelbaren Nachbarn Xanten und Sonsbeck auf ein gemeinsames Entschädigungsmodell verständigt und sei zu einer "guten Lösung" gekommen. Die werde auch von der Feuerwehr mitgetragen.

Zuletzt war die Wehr bei einem Brand mitten in Veen gefordert (RP berichtete). Wie die Polizei gestern mitteilte, sei die Ursache des Feuers im Obergeschoss nicht zweifelsfrei zu ermitteln. Es gebe keine Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung. Ein Kabelbrand als Ursache sei nicht ausgeschlossen, aber gutachterlich nicht mehr feststellbar.

Quelle: RP
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