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Rheinberg
Fliegende Tannenbäume an der St.-Anna-Kirche

Rheinberg. Es ist ein kühler Nachmittag. An der Rheinberger St.-Anna-Kirche stehen Familien mit Kindern, Jugendliche und Rentnern. Das hat einen Grund: Die Kirchengemeinde veranstaltet ein Weihnachtsbaumweitwurf-Turnier. Von Richard Diesing

Sperriger Name, einfaches Konzept: Ein roter Teppich dient als Anlaufstrecke, dann muss der Tannenbaum so weit wie möglich geworfen werden. Und das egal wie. Das führt dazu, dass die Turnierteilnehmer verschiedene Wurftechniken entwickeln. Der eine schleudert den Tannenbaum, ein anderer wirft den Baum ähnlich wie beim Speerwerfen. In der Nähe des Turnieres feilen Kinder an ihrer Wurftechnik. Die Teilnehmer haben Spaß, auch wenn es nicht immer so gut klappt, wie erwartet. Oft fliegt der Tannenbaum nicht so perfekt wie gehofft. Die Zuschauer klatschen trotzdem. Es geht nicht in erster Linie um den Sieg, sondern um Spaß und gemeinsame Gemeindeaktivität.

Zwei junge Frauen moderieren das Turnier. Eine davon ist die 22-Jährige Anika Hagemann. "Es passt zum Ende zur Weihnachtszeit, ansonsten läuft in der Zeit nicht so viel", erklärt sie, warum die Gemeinde nun schon zum zweiten Mal das Turnier veranstaltet. Dass es weihnachtlich zugeht bei dem Turnier, merkt man sofort: Weihnachtliche Musik aus Lautsprechern, Weihnachtspunsch zum Trinken. Der Andrang ist ähnlich wie im vergangenen Jahr, damals gab es 45 Personen, die ihren eigenen oder einen von der Gemeinde bereitgestellten Tannenbaum so weit wie nur möglich warfen.

Die drei besten Tannbaumweitwerfer bekommen zum Schluss einen kleinen Gewinn. Doch auch die anderen Teilnehmer gehen nicht leer aus. Jeder, der mitgemacht hat, kriegt eine Urkunde und ein kleines Präsent. Spaß haben alle, egal ob sie letztlich gewinnen oder nicht.

Quelle: RP
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