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Rheinberg
Frau Underberg im Underberg-Museum

Rheinberg: Frau Underberg im Underberg-Museum
Sammlerin Monika Hildner (re.) führte Dr. Hubertine Underberg-Ruder durch die Ausstellung. FOTO: Armin Fischer
Rheinberg. Monika Hildner sammelt seit 40 Jahren alles, was mit der Marke Underberg zu tun hat. Seit fünf Jahren gibt es eine Sammlung im Alten Rathaus. Mit Dr. Hubertine Underberg-Ruder war jetzt erstmals ein Familienmitglied zu Gast. Von Sassan Dastkutah

Schon seit 40 Jahren sammelt Monika Hildner alles rund um die Marke Underberg. Seit fünf Jahren stellt die Sammlerin ihre "grünen" Errungenschaften im "Alten Rathaus" aus. Die Marke Underberg sei eng mit der Stadt Rheinberg verbunden, unterstreicht Monika Hildner. So sei ihre Liebe zu Underberg entstanden.

Die zwei kleinen Ausstellungsräume sind bis unter die Decke voll mit Exponaten. "Ich habe noch so viel andere Sammelstücke, dass ich ganz locker zwei weitere Räume füllen könnte", berichtete die Rheinbergerin. Stolz ist die UnderbergLiebhaberin auf eine Überseekiste des Magenbitter-Herstellers aus dem Jahre 1865. "Die habe ich vor 20 Jahren erstanden", sagte sie. Zudem stellt Monika Hildner auch ein ganzes Sortiment an Gürteln, Dosen und kleinen Modellautos aus.

Am Sonntag nun ist das passiert, was sich die Sammlerin seit langem gewünscht hat. Erstmals besuchte ein Mitglied der Familie Underberg die Ausstellung im Alten Rathaus. Dr. Hubertine Underberg-Ruder hatte sich angekündigt. Nachdem die Tochter von Emil und Christiane Underberg die Teilnehmer der Oldtimer-Ausfahrt "Tour de Rü" begrüßt hatte, machte sie einen Abstecher in das historische Gebäude auf der anderen Straßenseite.

Sie war begeistert von der Sammelleidenschaft und bewunderte die Exponate. "Ich finde es toll, wenn sich jemand so mit der Marke identifiziert", sagte die Unternehmerin. Sie verdeutlichte, dass Underberg eine Marke sei, die nicht Underberg gehöre, sondern den Menschen. Deshalb habe Underberg immer auf Vielfältigkeit wert gelegt, um auch gerade so eine Sammlerleidenschaft zu wecken. Für Monika Hildner geht dank ihrer Sammelleidenschaft bald ein weiterer, lange gehegter Traum in Erfüllung: Sie darf ins Stammhaus und kann dort erstmals das Archiv des 170 Jahre alten Traditionsunternehmens anschauen. Denn die Familie hat alles, was das Unternehmen produziert hat, archiviert, wie Hubertine Underberg erklärte. "Da werde ich dann viele Exponate sehen, die ich noch nicht habe. Ich freue mich sehr auf diesen Besuch", versicherte Monika Hildner.

Ein Sammelstück für ihre Dauerausstellung bekommt die Rheinbergerin demnächst von Hubertine Underberg-Ruder dazu. Ein Gastronomiewörterbuch in fünf Sprachen. "Das haben wir zur Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien herausgegeben", sagte sie.

Nach dem Besuch in der Sammlung schaute sich die Unternehmerin auch die Dauerausstellung "Underelle" von dem Leipziger Künstler Günter Huniat an. Die Werke sind ebenfalls im Alten Rathaus zu sehen.

Quelle: RP
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